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30.11.2014

Sind die Lichter angezündet, oder:
Entschleunigte Adventszeit miteinander!


...und weil ich es im November bisher noch nicht geschafft habe, wenigstens den monatlichen Blogpost zu verfassen, hier noch schnell zum letzten des Monats ein heiteres Hallo!

Es gäbe eigentlich genug zu erzählen, aber im Moment ist meine Zeit tatsächlich so knapp bemessen, dass ich es nicht mal mehr schaffe, meinem Facebook-Newsfeed lückenlos zu folgen. Und das will was heißen. Und weil wir gerade beim Thema sind, verweise ich an dieser Stelle für all jene, die echtes Interesse daran haben, was ich tagein, tagaus erlebe auch gleich mal auf die Möglichkeit, mir bei Facebook zu folgen, so als Person. Da passiert auf jeden Fall mehr, als hier. Da ich aber mein über die Jahre lieb gewonnenes Schreibheft um keinen Preis aufgeben möchte, heute mal in aller Kürze die wichtigsten News im November als Paarreim:

Ab März bin ich wieder Student,
und heute ist erster Advent.



In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch für mich, ein Weihnachtslied für euch und eine fröhliche Adventszeit für uns alle!

*plöpp*

24.12.2013

Merry Tuesday!



"Although it's been said many times and many ways:
Merry Christmas to you!"

Frohes Fest all jeden, die es gern begehen und auch all jenen, die in Embryostellung im Bad ohne Fenster liegen und darauf warten, dass es endlich vorbei ist. Ich kenne beides, und ich kann euch sagen: Weihnachten ist wunderschön, und Weihnachten geht vorbei.



Omi hat den Kaffee bestimmt schon im Filter, deswegen nur noch fix:
Eine behagliche Zeit, Kerzenschein und Frieden! Öffnet die Herzen.

*plöpp*

15.12.2013

Adventsbasteln.


Irgendwie warte ich nun schon seit 3 Wochenenden darauf, dass in unserem kuschligen Winter-Wunder-Zuhause mal richtige Weihnachtsstimmung einkehrt, aber es passiert einfach nichts. Ich gebe mir schon große Mühe, jeglichen weihnachtlichen Content, den ich zwischen die Finger bekomme, aufmerksam zu studieren und schaue auch immer artig meinen Wintersport im ZDF, aber irgendwie...



Dieses Jahr kommt allerdings auch viel Mist. Professionelle Unterhalter, auf die früher mal Verlass war, versagen einer nach dem anderen (bitte selbst gendern). DWV, kurz für Detox, Willam und Vicky Vox, die in der Vergangenheit sowohl in den Staffeln 4 und 5 von RuPaul's Drag Race als auch mit ihren eigenen Coverversionen ("Boy is a bottom", "Silicone") überzeugt haben, liefern mit "That Christmas Song" eine lieblos hingeschmissene Nummer, die einen 3 Minuten und 50 Sekunden hoffen lässt, dass es bald vorbei ist. Die YouTube-Trash-Drag Alternativen Nicola Foti aka K8 und seine Freundin Kayleigh sind in "Present Overflow" lustig, aber auch nicht lustiger als sonst. Und Pentatonix, die mich letztes Jahr mit ihrer Version von "Carol of the Bells" so begeistert haben, veröffentlichen mit "Angels We Have Heard On High" ein neues Weihnachtscover, das zwar schonmal besser ist, als ihr richtig schlechtes "Little Drummer Boy", aber auch nicht gut genug, um es einzubetten. Wenigstens Katzencontent geht immer - dieses Jahr äußerst charmant verweihnachtet durch Grumpy Cat, Colonel Meow, Nala Cat, Oskar the blind Cat und Hamilton the Hipster Cat featuring each other in "Hard to be a Cat at Christmas".



Kelly Clarksons Weihnachtsalbum "Wrapped in Red" stinkt bis auf wenige Ausnahmen ("Just for Now", "4 Carats", "My Favorite Things") auch ab und nachdem mir Tamar Braxtons Weihnachtsalbum fast aus den Ohren zurück geblutet wäre habe ich gerade gar keine richtige Muse, weitere Neuveröffentlichungen anzuhören - kurzum: Das läuft nicht wirklich.



Einen kleinen Lichtblick liefert die Entertainment Weekly, die in ihrem 12 Days of Christmas Classics-Countdown diverse, pouläre Weihnachtsklassiker (ist ein "populärer" "Klassiker" doppelt gemoppelt? gibt es das Wort "gemoppelt"?) präsentiert und darüber abstimmen lässt, wer sie jeweils am schönsten interpretiert hat - aktuell wurden bereits "Baby it's cold outside", "The Christmas Song (Chestnuts Roasting on Open Fire", "Have yourself a Merry Litte Christmas", "Let it Snow", "The Little Drummer Boy", "O Holy Night" und "Rudolph, the Red-Nosed Reindeer" besprochen.



Dem Geist der Weihnacht am nächsten gebracht hat mich allerdings heute sie hier: Clarissa. Denn nachdem ich den Zweiten Advent mit einer teuren Kollegin im Spätdienst verbrachte, in dem wir mehr saßen und plauderten als alles andere und sie mir berichtete, dass sie einen zweidimensionalen Transparent-Faltstern für ihr Fenster haben möchte, weil ihr alter weg ist, habe ich mich direkt auf die Suche nach Faltanleitungen begeben, Clarissa gefunden, Transparentpapier gekauft und heute nun endlich das Meisterwerk vollbracht.



Die Lichtverhältnisse waren weder am Fenster noch an einer meiner zahlreichen Lampen optimal, um Clarissa gut zu präsentieren, aber ich denke, man bekommt den Eindruck, und ich war mehr als nur stolz auf mich, als das Ding endlich fertig war. Denn weder Geduld noch Feinmotorik noch penible Akkuratesse zählen zu meinen besonders ausgeprägten Features, und so war es doch ein kleines Wunder, als am Ende meiner Bemühungen etwas anderes als ein zerknüllter Ball Transparentpapier heraus kam.

Wer gern nachbasteln möchte und den Links bisher noch nicht gefolgt ist: Hier gibt es die Falt-Anleitung für Fensterstern Clarissa als PDF und hier die Schritt-für-Schritt-Fotodokumentation. Ich persönlich habe an irgendeiner Stelle irgendeine Ecke falsch umgeknickt, aber schön ist es trotzdem geworden. Und wenn ich das in meiner groben Recherche zur großen Welt der Faltsternkunst richtig verstanden habe, ist man sowieso eingeladen, Faltmuster zu variieren. Wir Sternfalter wissen nämlich manchmal gar nicht mehr, wohin mit unserer Kreativität.

Zum Abschied des Dritten Advent gibt es nun gleich noch eine heiße Tasse Himbeerglühwein und danach einen weiteren, besinnlichen Nachtdienst. Lasst uns froh und munter sein!

*plöpp*

01.12.2013

I'll be your harvester of light and send it out tonight.


...und damit der Tag trotzdem mit einer weihnachtlichen Note endet, weil ja auch noch erster Advent war, hier ein paar wenige Impressionen aus meinem Weihnachtsstübchen, gepaart mit dem schönsten Einstieg in die Weihnachtslieder-Kurzsaison, den ich mir vorstellen kann: Dem "Winter Song" von Sara Bareilles und Ingrid Michaelson.



Knautschi und ich wünschen allen Wohlgesonnenen eine besinnliche und kuschlige Adventszeit im Kreise lieber Menschen. Oder in Ruhe allein. Je nach Bedarf.

Fröhliches Weihkwanzukka!

*plöpp*

11.12.2012

Puhrumpumpumpum.



...und die Prüfungen gehen weiter. Wir schreiben nun bereits den siebten Tag meines auf unbestimmte Dauer angelegten Versuchs, mal ohne Alkohol zurecht zu kommen. (Die Abende 1-3 hier) Und die Prüfungen werden nicht einfacher.

4. Abend: Nichts trinken allein zu Haus', während im Schlachthof ein Konzert läuft, wo wir eigentlich zusammen hingehen wollten. Damals. Was für den Nicht-Betroffenen banal klingen mag, aber wer schon einmal erlebt hat, wie es ist, jemanden nicht loslassen zu können, der weiß, wie fies konkrete Bilder im Kopf sind.


5. Abend: Nichts trinken auf dem Effi-Konzert in der Scheune (das eigentlich das Wilhelm Tell Me-Konzert in der Scheune war, aber wir waren wegen Effi gekommen) UND nichts trinken auf der Disco woAnders. Wo man auf einem Konzert ja nicht unbedingt trinken muss. Im Bärenzwinger allerdings schon, wie ich feststellen musste. Ich kann nüchtern tanzen. Und ich habe mir auch große Mühe gegeben. Aber als Lucilectric's "Mädchen" aus den Boxen erklang, da war's vorbei. Und wenn dann auch noch alle anderen um einen herum besoffen sind, da fühlt man sich mit seinem alkohlfreien Hefeweizen schnell als Außenseiter. Einziger Lichtblick: Der reizende Begleiter gab sich solidarisch und trank tapfer Limonade. Lieb, irgendwie.




6. Abend: Nichts trinken auf dem Nikolausmarkt in der Kunsthofpassage UND nichts trinken auf dem Moneybrother-Konzert in der Scheune. Auch hier wieder weniger das Konzert das Problem, denn während der schönsten Nummer ganz eilig pullern zu müssen, ist eh doof. Im Gegenteil habe ich mich gefreut, die Bestätigung zu bekommen, dass ich zu guter Musik durchaus auch ohne Alkohol abgehen kann, denn ich habe getanzt, was die müden Knochen hergaben. Es lag also am Vorabend nicht an mir.

Auf dem Weihnachtsmarkt allerdings, da trinkt man schon gern mal ein Glühweinchen. Und wenn dann die liebe Mitbewohnerin den Riesling-Glühwein da auch noch als "besten Glühwein der Stadt" anpreist, dann hat man ein bisschen Mühe, den warmgemachten Apfelsaft mit Glühweingewürzen als adäquaten Ersatz wahrzunehmen. Schön war's trotzdem. Und weil das eine Bild, das ich im Schneegestöber gemacht habe, irgendwie gar keine Stimmung eingefangen hat, habe ich mir das Tageslicht-Bild (oben) mal beim Neustadtspaziergang geborgt.

So war das also, am Wochenende. Nun wieder Woche.
Bald ist Wintersonnenwende.
Und noch balder Geburtstag.
Geht auch vorbei.

In diesem Sinne: "Little Drummer Boy" aus dem Jahr 1941, hier eingesungen von Boney M.



*puh-rum-pum-pum-pum*

08.12.2012

Ein Tag, so nett wie banal.


War ich also heute mal wieder beim Sport, und was soll ich sagen: Ich habe vergessen, was ich eigentlich erzählen wollte. Deswegen erzähle ich vom Sport. Von dem es nicht viel zu erzählen gibt. Denn wie üblich komme ich das erste Mal seit Wochen wieder zu dem Kurs, der aufgrund des überaus fähigen Trainers eigentlich der einzige Grund ist, warum ich noch Mitglied in meinem Fitnessclub bin, und wer macht ihn? Die Adventsvertretung. Und als ich mich dann nach dem Kurs wieder anziehe, weil ich beschlossen habe, dass es mir lieber ist, zu Hause zu duschen, gehen auch noch zwei unglaublich attraktive Fitnessknaben, beide beinahe besorgniserregend spärlich bedeckt von nichts als einem Hauch von Handtuch, in Richtung der Duschen. Die bekannten, kleinen Ärgerlichkeiten des Alltags also.

Als ich dann aber nach Hause fahre, und mein ganzer Körper noch zittert, weil er mit Aktivität so gar nichts mehr anfangen kann, nachdem er während des Cool-Down-Stretchings (hässlicher Anglizismus, aber Runterkühlstrecken klingt auch irgendwie dämlich) bereits unzählige Male geknackt und gekracht hatte, leuchtet mir auf der Albertbrücke eine orange Sonne entgegen und ich steige zwei Haltestellen zu früh aus, um das noch schnell festhalten zu können.

Was an sich nicht weiter aufregend ist, und auch das Bild ist mit'm Smartphone jetzt bloß so mittel geworden, aber wenn in mir die Begeisterung für schöne Dinge wieder so ein bisschen erwacht - das ist ein gutes Zeichen. Ich sammle jetzt gute Zeichen. Und Lichterketten.

Und schalte meine Lichterketten alle ein, wenn ich das hier höre: "The Christmas Song" von den Raveonettes in der alternativen Glöckchen-Version. Unglaublich besinnlich.



In diesem Sinne: Nur noch 13 Tage bis zur Sommersonnenwende.

*hohoho*

06.12.2012

I'm too lost in booooooze...



Heute mal voran mein Weihnachtslied für'n Reigen, weil der treffendste Auszug hin führt zur Erläuterung des Bildes. Der Song mag zwar kein klassisches Weihnachtslied sein, aber er ist ein wesentlicher Bestandteil des Soundtracks zu einem meiner allerliebsten Weihnachtsfilme - "Tatsächlich... Liebe" - und somit höre ich auch immer ein bisschen Weihnachten, wenn die Sugababes "Too lost in you" aus dem Jahr 2003 anstimmen:

"I'm in over my head,
you got under my skin,
I got no strength at all
in this state that I'm in.

And my knees are weak
and my mouth can't speak.

Fell too far this time."

Und diesmal offensichtlich far enough, um einzusehen, dass irgendetwas passieren muss. Und ich vorgestern aufgehört habe, zu trinken. Also, vorläufig, nicht dass wir uns falsch verstehen. Aber ich habe extra nochmal recherchiert: Der Abend vor'm Prodigy-Konzert war mein letzter alkoholfreier Abend. Und das Prodigy-Konzert fand am 17.11.2009 statt. Der 04.12.2012 war also mein erster alkoholfreier Abend seit 3 Jahren und 16 Tagen. Go figure.

Auch wenn ich eigentlich erst prahlen wollte, wenn ich vielleicht so 'ne Woche geschafft habe - die Menschen, die sich schon länger mit mir befassen und denen ernsthaft an mir gelegen ist, die wissen, was allein schon diese zwei Abende für mich bedeuten. Mein eigener Anblick und die allmorgendliche Erinnerung an mein entgleistes Ich vom Vortag waren mir einfach zu viel.

Und so sehen Sie auch im aktuellen Bild links einen Glühwein, den die kleine Kristin auf dem Augustusmarkt (hieß der Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße schon immer so?) trank, und rechts daneben heißen Johannisbeersaft - das war meiner. Womit ich bereits die dritte Challenge in drei Tagen gemeistert habe:

1. Abend: Nichts trinken bei Vati - Normalerweise kann ich mich nach einem Abend bei Vati nicht mehr daran erinnern, wie ich nach Hause gekommen bin.

2. Abend: Nichts trinken im Kreise lieber Kollegen - Der soziale Zusammenhang, die beschwingte Stimmung und die Glühweinwolke im ganzen Haus dazu, und ich so mit Erdbeersaftschorle - ebenfalls ein unübliches Bild.

3. Abend: Nichts trinken auf dem Weihnachtsmarkt - Wo ich normalerweise nur hin gehe, um zu trinken. Beziehungsweise trinke, wenn ich hin gehen muss. Je nachdem.


Und weil man nüchtern neben all den selbstzerstörerischen Gedanken und Wünschen, die sich ohne Alkohol aber viel besser kontrollieren lassen, auch wieder so viel mehr wahrnimmt, habe ich mich heute anlässlich des Internationalen Nikolausfestes direkt mal großzügig beschenkt und mir die Lorax-DVD, diese unglaublich charmante Lichterkette vom Augustusmarkt und zwei Mini-Springformen aus der Maison Strauss gegönnt.

Die Karte für die Rocky Horror Show gab's vom Mutti'kolaus, das winterliche Badekonfetti und den Klapperklaus von der kleinen Kristin. Von lieben Menschen also, die mich auch schon oft genug betrunken erlebt haben. Und die mich trotzdem noch mögen. Manchmal weiß man sie gar nicht genug zu schätzen.

Fröhliche Weihnachten!

*hohoho*

02.12.2012

1. Advent. In flames.


Ausgerechnet zum ersten Advent wieder dieses zermarternde Gefühl, dass es überhaupt nicht möglich ist, alleine einen schönen Tag zu haben. Erst recht nicht in der Weihnachtszeit. Es macht keinen Spaß.

"And when those blue snowflakes start falling, that's when those blue memories start calling."

Immerhin dadurch heute endlich mal keine Skrupel gehabt, die putzige Schneemann-Kerze, die sich auch schon seit 2 oder 3 Jahren in meinem Bestand befindet, einfach anzuzünden. Brennen soll er. Und wenn ich morgen meinen letzten Nachtdienst für dieses Jahr hinter mir habe, dann kann ich auch wieder richtig trinken.

"Blue Christmas" aus dem Jahr 1948, vertont unter anderem auch 1957 von Elvis Presley, hier vorgetragen von Jewel:



On a happier note: Ø

*hohoho*

30.11.2012

...und den letzten Novembertag schaffen wir auch noch.


Hatte ich letztes Jahr eigentlich meine Pyramide vorgestellt? Ich bin gerade zu faul, nachzusehen. Hat mein Vati gebaut. Und letztes Jahr hat sie sich auch noch gedreht. Was sie heute anlässlich der Erstentzündung für's Foto nicht mehr tat. Dass sie sich ab und zu verweigert ist allerdings bereits bekannt - wenn ich meinen Vati am Dienstag sehe, werde ich erfragen, wogegen ich schlagen muss, damit sich meine Füchse und Wildschweine wenigstens ab dem zweiten Advent im Kreis drehen können.

Schön ist sie trotzdem, oder?

Und nachdem das musikalische Programm gestern eher gutbürgerlich war, und angesichts der Tatsache, dass ich gleich noch zu einer Weihnachtsfeier eingeladen bin, bei der ich Nachtdienst-bedingt nichts trinken kann, mich also irgendwie anders in Stimmung bringen muss, heute mal wieder poppige Weihnachten mit Michelle Williams, Kelly Rowland und Sasha Fierce. Die früher mal als Destiny's Child bekannt waren. Aber was ist schon noch wie früher. Bevor ich diesen Gedanken jetzt weiter spinne und wieder was zur Beruhigung brauche, gehe ich lieber direkt zu:



Doesn't it feel like Christmas?

*hohoho*

29.11.2012

...und das Wetter feiert auch mit.


...sagt mein Vati heut' Vormittag am Telefon so zu mir "Passe auf, heute Abend is' das weiß!" und ich so zu meinem Vati "Nää, ich bin gerade durch Nieselregen nach Hause gelaufen, da wird nix mehr weiß heute." und mein Vati so zu mir "Nää..", und wer sollte Recht behalten?

Liegt nun also tatsächlich Schnee, und ich warte auf meinen letzten Donnerstags-Nachtdienst im Jahr 2012. Nicht, dass Donnerstags-Nachtdienste etwas Besonderes wären. Aber in meinem aktuellen Gemütszustand werde ich wegen jedem Dreck melancholisch. Deswegen war ich auch mehr als dankbar, gerade noch einmal für eine Stunde geschlafen zu haben und jetzt geht es zu folgendem musikalischen Beitrag unter die Dusche:

"Es ist für uns eine Zeit angekommen". Leider in keiner meiner Lieblingsversionen im YouTube auffindbar. Aber trotzdem ein sehr entspanntes Weihnachtslied.



*hohoho*

Ding, dong.



Und heute: Meine Neuzugänge zum Team alberner Weihnachts-Deko-Tiere: Die Rotkehlchen! Gibt's bei Ikea, und ich geh' ja ab auf jegliche Deko, die irgendwie dick und rund ist, und nur kleine Gesichter hat. Was auf die Rotkehlchen voll und ganz zutrifft. 95% Körper, der Rest Gehänge und Knopfaugen. Vorzugsweise arrangiert zum Silberblick, denn dort wo die genäht wurden, blieb wahrscheinlich keine Zeit für Symmetrie. Herzallerliebst. Und nichtmal teuer. Baumeln und sitzen die also nun hier so rum und erfreuen mich mit ihrem Anblick. 1 Fest.

Und musikalisch biete ich heute dazu den Klassiker schlechthin, den man mir wirklich zu jeder Jahreszeit vorspielen kann - ich komme in Weihnachtsstimmung: "Carol of the Bells". Ein ursprünglich ukrainisches Volkslied von Mykola Leontowytsch aus dem Jahr 1916, das 1936 ins englische adaptiert wurde, allerdings auch in inhaltlich stark abgewandelter Form. Was allerdings niemanden interessiert, denn am Ende geht es uns doch hier nur um die Melodie, die, zumindest für mein Empfinden, einfach Weihnachten schreit.

Interpretiert wurde dieses schöne Lied ja nun inzwischen von mehr als genug Ensembles. Die Version, die auf meiner Festplatte liegt und jedes Jahr aufs Neue bis zum Erbrechen läuft, ist die vom Brooklyn Tabernacle Choir. Aber auch der Mädchenchor am Kölner Dom, der Ukrainian Bell Choir oder der Denver Gay Mens Chorus machen das ganz prima, und selbst als Dubstep-Remix kann man sich "Carol of the Bells" teilweise gut anhören, aber hier und heute möchte ich die Version einer Kombo, die sich "Pentatonix" nennt präsentieren, die auch erst vor 2 Wochen ins YouTube gestellt wurde. Zwar hab ich's nicht so mit irgendwelchen Acapella-Gruppen, die sich offensichtlich unglaublich geil finden und die ganze Zeit schauen, als hätten sie die musikalische Wahrheit im Blut, aber bei dieser Version hab ich ein bisschen Gänsehaut bekommen zwischendurch. Gute Audioqualität tut halt auch einiges für's Lied.

In diesem Sinne:

28.11.2012

Weihnachten ahoi - Tag 2.


Gemäß dem Vorsatz, zur Adventszeit auch wieder kommunikativer zu werden, hier also mein heutiger Beitrag zur aktuellen Debatte über die besten Wege, alles auszublenden und einfach nur einen Monat lang besinnliche Löcher in die Luft zu starren:

Knautschi in Weihnachtskluft!

Hatte ich eigentlich schon von Knautschi berichtet? Knautschi (das gelbe Tier im Bild) ist mein aktueller Lebenspartner. Kennengelernt haben wir uns 1989 und seitdem ist er mir nicht von der Seite gewichen. Also, manchmal hat er unter'm Bett gewohnt, und manchmal auf dem Dachboden, aber anwesend war er immer. Und so peinlich ein Plüschtier, das man mit 4 Jahren geschenkt bekommen hat, 22 Jahre später auch ist - irgendwie scheint er mir sinnbildlich für die Konstante, die mir in meinem Leben gerade mehr fehlt als alles andere. Außerdem ist er absolut okay damit, dass immer mal jemand anders zu Besuch ist bei uns, und selbst, wenn ich ihn mal für eine Nacht wieder unter'm Bett verschwinden lasse, macht er sich's halt dort gemütlich - wenn er irgendwas ganz besonders ist, dann genügsam.

Abgesehen davon kennt ihn auch meine Mutter bereits seit 1989, und sie mag ihn sehr gern, und wenn ich stockbesoffen niemanden habe, der mir zuhört, und selbst mein Wellensittich schon mit den Augen rollt - Knautschi hält still. Der Nachteil: Kollege K. ist ein miserabler Küsser. Aber hey.

Trägt der Knautschi jetzt also eine Weihnachtsmütze. Und wer das für irrelevant hält, der ist direkt mal ausgeladen von... Äh... Meiner Geburtstagsfeier. Die nicht stattfindet. Rede ich wirr, oder kommt mir das nur so vor?

Was eine schöne Überleitung ist zu: Perry Como! Mein Weihnachtslied des Tages bietet einer meiner liebsten Weihnachtslieder-Sänger aller Zeiten bei YouTube in ganz grauenhafter Audioqualität dar, aber weil ich das Lied so mag, wird es trotzdem aufgenommen in den Reigen unverzichtbarer Melodeien zur Weihnachtszeit:

"It's beginning to look like Christmas".

27.11.2012

Wir weihnachten.


Weihnachten! Und mein Urlaub ist endlich vorbei! Zwei Gründe, heute die Korken knallen zu lassen. Schade, dass der Prosecco nur 'nen Schraubverschluss hat. Knallt aber trotzdem. Im beschwingteren Wortsinn.

Habe ich also heute angefangen, zu dekorieren. Eigentlich wollte ich ja auch alles fertig bekommen. Und mein unglaublich gesunder Schlaf, der mich heute sogar bis 05:50 schlafen ließ, versprach auch die größten Erfolgschancen. Aber wie es dann halt so ist, wenn man zu gleichen Teilen mit Lethargie und Panik... halt nein verflucht... Ich wollte doch nur noch fröhliche Sachen schreiben.

Bin ich also nicht fertig geworden. Auch egal. Was allerdings schon fertig ist, ist der Baum. Und auch dieses Jahr leuchtet er wieder ganz charmant. Ich weiß nicht, was es ist, aber diese kleinen Lichter, die ich vor x Jahren mal im T€di gekauft habe und die ich jedes Jahr einfach irgendwie auf den Plastik-Weihnachtsbaum schmeiße, den mein Vati mal auf einer Sammel-Müllhalde gefunden hat, vermitteln mir so ein unglaublich heimeliges Gefühl. Beinahe möchte ich lesen. Oder häkeln. Oder was man halt so macht, wenn man mit sich selbst im Reinen ist.

Stellt sich also langsam das festliche Gemüt bei mir ein, und damit wir das auch schön umschmeicheln, gibt es jetzt in regelmäßigen Abständen (ich möchte nicht täglich versprechen, aber eigentlich ist das der Plan) Weihnachtsmusik.

Und wir beginnen mit einem mir persönlich sehr ans Herz gewachsenen Klassiker der neueren Weihnachtsmusik: "It's December" von Audrey Hannah aus dem Jahr 1999.


"Last year same time in December
I had your love and I remember
your gentle kiss and your gentle touch
but now I seem to miss you much.

[...]

Now I'm sitting here [...]
Watching the snow falling down like last year.
And last year rolls down from my eye."

So sieht's mal aus.

*hohoho*

19.11.2012

That's how you embrace winter.


...denn der Lauf der Jahreszeiten ändert sich nunmal nicht, nur weil man sich das wünscht. Deswegen versuche ich gerade mein Bestes, mich auf den Winter einzustellen und ihm ein paar gute Seiten abzugewinnen. Was schwer fällt, wenn man an beliebigen Orten stehen bleiben muss, um seine Gesichtszüge unter Kontrolle zu bekommen, weil der Kopf zur Zeit einfach nur macht, was er will.


Aber:
Dieses schöne Bild hier hat ganz Recht. Der arme Herbst und der arme Winter können nichts dafür, dass sie so dunkel sind. Und letztes Jahr hatte ich von Mitte September bis Mitte Dezember vielleicht die beste Zeit meines Lebens. Allein am saisonalen Zyklus kann's also nicht liegen.


Deswegen:
Habe ich dieses Jahr erstmals einen Weihnachtsordner angelegt. In dem ich bis zum ersten Advent noch alles sammle, was in irgendeiner Art und Weise etwas mit Weihnachten zu tun hat. Filme, Serien, Bilder, Hörbücher, und in der Hauptsache: Musik. Und gerade in musikalischen Belangen kann mir in der Weihnachtszeit inzwischen niemand mehr etwas vormachen, glaube ich. Erst heute haben wir im bunten Liederstrauß die Weihnachtsalben von CeeLo Green, Matthias Reim und den Puppini Sisters begrüßt. Ich überlege, da zur Weihnachtszeit ein tägliches Event draus zu machen.

Und vor lauter Adventsbegeisterung habe ich es dann heute sogar geschafft, meine seit Jahren geplante Postkarten-Bordüre endlich mal an die Wand zu bringen, mein neu gekauftes Pralinen-Mach-Set direkt einzusetzen, UND: nichts darüber bei Facebook zu posten. Denn wer inzwischen alles meint, ein Urteil über meine Person fällen zu müssen, das ist mir zuwider. Bis zu einem gewissen Grad ist die öffentliche Person aber auch selbst schuld daran.

Deswegen gehen die traurigen Songtexte nun wieder direkt in mein "Was bei Facebook besser nicht erscheinen sollte"-File und ich geb hier die s*heiß Frohnatur bis der letzte Hater tot umfällt.

Ab jetzt.

Tihi.

*plöpp*

25.11.2011

In der Weihnachtsbäckerei.


[Irena und die Regenbogenkids - "In der Weihnachtsbäckerei".]

Habe ich also in dieser Saison das Backen für mich entdeckt. Und bereits zwei vorweihnachtliche Kuchen gebacken. Die der Hubby zwar auch Stück für Stück artig verzehrt, die aber beide nicht zu 100% so geworden sind, wie ich mir das gedacht hatte... Und beim Zweiten hab' ich sogar alles laut Rezept und Backvorschrift richtig gemacht...


[Plätzchen-mit-Ei-Bepinsel-Pinsel sponsored bei Wella. Danke!]

Hatte ich also erstmal genug von Kuchen, so dass ich mich gestern dann der Plätzchenbäckerei zuwandte. Erstmal alle Zutaten zusammen getragen, dann in's Tortissimo auf der Hauptstraße (sehr niedlich, ist Backzubehörladen und gleichzeitig auch Backschule) gerammelt. Erstausstattung kaufen. Hat zwar meine Mutter am Telefon dann auch gesagt, dass ich doch alles von ihr hätte haben können, aber ich bin ja da ein bisschen eigen. Ich will MEINS. Und nicht jemand anders seins. Bin ich jetzt also stolzer Besitzer eines formschönen Nudelholzes und kann darüber hinaus über 8 sensationelle Ausstechförmchen verfügen. Wie im Bild oben zu erkennen die klassische Schneeflocke, das klassische, letzte Laubblatt, das klassische Herz und die klassischen Weihnachtsfreunde:


Hedgehog Christmas, Turtle Christmas, Squirrel Christmas, Hummer Christmas und Pigeon Christmas.


Kommentar meiner Mutter auf meinen begeisterten Bericht, dass ich jetzt Hummerplätzchen backen kann: "Es macht doch keiner Hummerplätzchen zu Weihnachten."
Rückfrage meinerseits: "Warum?"
Antwort meiner Mutter: "Weil keiner Hummer-Weihnachtsplätzchen will."

:'(


Ich bleibe trotzdem bei meiner Begeisterung für den Weihnachtshummer. Und sollte ich meiner Mutter etwas von den Plätzchen abgeben, dann bekommt sie definitiv NUR Hummer.

Plätzchenteig-Rezept kam von der lieben Großmama, ich habe es nur in der Hinsicht abgewandelt, dass ich statt Weizenmehl Typ Machtfett lieber Weizenmehl Typ Vollkorn verwendet habe und dem ganzen noch 100g gemahlene Haselnüsse zugeführt habe. Den Rest so gemacht, wie ich es jahrelang mit Mutti gemacht habe, und heraus gekommen sind 7 Bleche hübscher Plätzchen, die mir persönlich ein bisschen zu mehlig geworden sind, weil ich noch einiges an Mehl an den Teig gekippt habe, bis er sich überhaupt erstmal ausrollen ließ, aber 1. haben mir sowohl die liebe Mitbewohnerin als auch der junge Mann bescheinigt, dass meine Kunstwerke gut schmecken, 2. werden die noch besser, wenn sie erstmal drei Tage ziehen durften, sagte man mir, und 3. kann man sie ja immernoch in leckeren Glühwein Schlehe/Holunder (Netto, 1,99€) tunken.


[Das Endresultat - da war's dann schon finster draußen.]

Bin ich also auch mit diesen Backwaren nicht 100%ig zufrieden, aber ich glaube, das gehört auch dazu wenn man etwas Neues beginnt: Nicht sofort aufgeben, wenn's im ersten Anlauf nicht perfekt wird. Das sollte ich mir vielleicht öfter zu Herzen nehmen.

Und weil's so gut passt, das gleiche Lied wie oben gleich nochmal, nur jetzt mit Silbereisen:



Frohe Weihnachten!


[Ich trage Kissen an meinen Füßen! So müde ich bei Ikea belächelt wurde, als ich die Dinger tatsächlich gekauft habe, so sehr kann ich sie empfehlen ;)]

*plöpp*

22.11.2011

Have Yourself a Merry Little Vorweihnachtszeit.



Florence Welch und ich, wir beiden, wir wünschen dem geneigten Leser eine herzerwärmende Vorweihnachtszeit voller Spekulatius, heißer Schokoladen, spaßiger Schneeschlachten und kuschliger Abende vor'm Kamin. Aus diesem Anlass singt euch meine Freundin Florence ein heiteres "All I want for Christmas is a girl with one eye".


So recht will sich das Vorweihnachtliche zwar nicht einstellen in mir, wenn ich aus dem Fenster schaue und sehe, wie der Schnee schon wieder schmilzt, aber ich habe mir vorgenommen, in diesem Jahr militanter Weihnachtsverfechter zu sein und habe deswegen gestern trotzdem meinen Baum bekugelt, die Sterne in die Fenster gehängt und heute in der Weihnachtsbäckerei schon meinen zweiten, eigenen Kuchen gebacken. Der erste war nämlich nix. Müssten die aber auch drauf schreiben, auf die durchsichtige Tüte, dass das die Mischung für den Belag ist. Dacht' ich mir. Hab' ich auch heute gesehen, dass es tatsächlich groß und rot drauf steht. Egal.

Mandarinentraum war also zumindest optisch nicht die Wucht, ob der Birnentraum superer wird, wird sich herausstellen, wenn ich ihn gleich aus dem Kühlschrank hole. Sieht zumindest von oben irgendwie professioneller aus, als sein Vorgängermodell.


Bis es aber so weit ist, dass der Kuchen aus dem Kühlschrank direkt zur Omi überführt wird, schmeiß' ich noch schnell meine restliche Weihnachtsdeko breit, und wenn Santa dann in alle Fenster schaut, wird er spätestens an meinem erkennen, dass er überfällig ist.

Wo ist der Cola-Truck?

*plöpp*