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31.01.2013

Nächster Monat, bitte.


...und damit der Winter auch im Blog nicht all zu lange all zu präsent bleibt: Wer abkackt wird angemalt! Eigentlich wollte ich ja ein schönes Gruppenfoto von mir und meinen drei besten Freunden machen, aber der Elefant hat sich mal wieder so verwegen in Pose geschmissen, dass der Edding das Naheliegendste war. Im Großen und Ganzen vertragen wir uns aber bestens, und feiern deswegen heute in trauter Einheit, ergänzt lediglich durch erlesenen Damenbesuch, den Ausstand des Monats Januar.


Es reicht aber auch wirklich langsam. Wobei sich ja im Januar wieder zu bewahrheiten schien, was eigentlich bereits bekannt ist: Um so höher die Erwartungen, um so herber die Enttäuschung. Böse hat's der Januar aber sicher nicht gemeint, und damit wir wenigstens noch einen versöhnlichen Abschluss finden, schenkt er uns heut' Abend gleich zwei absolute Highlights der Fernsehunterhaltung: "Beauty and the Nerd" und "We Love Sölden".


"Beauty and the Nerd" nun endlich 1:1 übernommen vom US-amerikanischen bzw. australischen Vorbild "Beauty and the Geek", und wie die Bilder zeigen, selbst in der Ausgestaltung eine exakte Kopie der letzten Staffel "Beauty and the Geek Australia" - "We Love Sölden" als Fortsetzung von "We Love Lloret", und all unsere Lieblingsknalltüten sind auch diesmal wieder dabei. Inklusive einer Neuen. Wo ich nicht weiß, wer die braucht. Aber eine mehr kann sicher nicht schaden.


Passend dazu habe ich mich auch beim Einkauf in der Frida nicht lumpen lassen, damit der Gaumenschmaus zum TV-Programm passt, und wenn jetzt nichts mehr anbrennt oder spontan explodiert, dann wird der heutige Abend nochmal gut. Richtig gut.

In diesem Sinne:

"I'm hoping only for the best and then expecting nothing less,
as misguided as it seems following only my dreams -
it's a widely known fact that it is we who hold the key
to set us free."



*plöpp*

06.12.2012

I'm too lost in booooooze...



Heute mal voran mein Weihnachtslied für'n Reigen, weil der treffendste Auszug hin führt zur Erläuterung des Bildes. Der Song mag zwar kein klassisches Weihnachtslied sein, aber er ist ein wesentlicher Bestandteil des Soundtracks zu einem meiner allerliebsten Weihnachtsfilme - "Tatsächlich... Liebe" - und somit höre ich auch immer ein bisschen Weihnachten, wenn die Sugababes "Too lost in you" aus dem Jahr 2003 anstimmen:

"I'm in over my head,
you got under my skin,
I got no strength at all
in this state that I'm in.

And my knees are weak
and my mouth can't speak.

Fell too far this time."

Und diesmal offensichtlich far enough, um einzusehen, dass irgendetwas passieren muss. Und ich vorgestern aufgehört habe, zu trinken. Also, vorläufig, nicht dass wir uns falsch verstehen. Aber ich habe extra nochmal recherchiert: Der Abend vor'm Prodigy-Konzert war mein letzter alkoholfreier Abend. Und das Prodigy-Konzert fand am 17.11.2009 statt. Der 04.12.2012 war also mein erster alkoholfreier Abend seit 3 Jahren und 16 Tagen. Go figure.

Auch wenn ich eigentlich erst prahlen wollte, wenn ich vielleicht so 'ne Woche geschafft habe - die Menschen, die sich schon länger mit mir befassen und denen ernsthaft an mir gelegen ist, die wissen, was allein schon diese zwei Abende für mich bedeuten. Mein eigener Anblick und die allmorgendliche Erinnerung an mein entgleistes Ich vom Vortag waren mir einfach zu viel.

Und so sehen Sie auch im aktuellen Bild links einen Glühwein, den die kleine Kristin auf dem Augustusmarkt (hieß der Weihnachtsmarkt auf der Hauptstraße schon immer so?) trank, und rechts daneben heißen Johannisbeersaft - das war meiner. Womit ich bereits die dritte Challenge in drei Tagen gemeistert habe:

1. Abend: Nichts trinken bei Vati - Normalerweise kann ich mich nach einem Abend bei Vati nicht mehr daran erinnern, wie ich nach Hause gekommen bin.

2. Abend: Nichts trinken im Kreise lieber Kollegen - Der soziale Zusammenhang, die beschwingte Stimmung und die Glühweinwolke im ganzen Haus dazu, und ich so mit Erdbeersaftschorle - ebenfalls ein unübliches Bild.

3. Abend: Nichts trinken auf dem Weihnachtsmarkt - Wo ich normalerweise nur hin gehe, um zu trinken. Beziehungsweise trinke, wenn ich hin gehen muss. Je nachdem.


Und weil man nüchtern neben all den selbstzerstörerischen Gedanken und Wünschen, die sich ohne Alkohol aber viel besser kontrollieren lassen, auch wieder so viel mehr wahrnimmt, habe ich mich heute anlässlich des Internationalen Nikolausfestes direkt mal großzügig beschenkt und mir die Lorax-DVD, diese unglaublich charmante Lichterkette vom Augustusmarkt und zwei Mini-Springformen aus der Maison Strauss gegönnt.

Die Karte für die Rocky Horror Show gab's vom Mutti'kolaus, das winterliche Badekonfetti und den Klapperklaus von der kleinen Kristin. Von lieben Menschen also, die mich auch schon oft genug betrunken erlebt haben. Und die mich trotzdem noch mögen. Manchmal weiß man sie gar nicht genug zu schätzen.

Fröhliche Weihnachten!

*hohoho*

08.08.2012

Die neue Wohnungsfrische.


...und weil ich endlich wieder Bilder teilen kann, teile ich Bilder. :)


Ich habe umgeräumt! Ich brauche das ja immer mal, wenn ich mir vornehme, mein Leben wieder komplett neu aufzurollen und ab sofort alles anders, alles besser und alles schöner zu machen. Neue Raumaufteilung = Neuer Anfang. Das funktioniert bei mir jedes Mal. Zumindest vorerst, im Kopf.



[Neu vom Speckstein-Stand auf den Kaisertagen: Freund Rochen und Freund Gürteltier, drapiert auf und neben Stein aus Prießnitzgrund, der auch die ganze Radtour mit dabei war]


[Mein Pilz, mein Monster, mein Stein]


[Sand, Wasser und Luft aus Heringsdorf im Glas]  

Habe ich also heute eine Aufteilung probiert, die ich bis jetzt noch nicht getestet hatte: Alle Hauptobjekte mal im 45°-Winkel zur Wand. Und auch, wenn das Bett jetzt eine ganze Menge Raum einnimmt, aber das kann es ja auch gern. Und vor das Bett passt sogar noch meine XXL-Isomatte. Für den Sport, den ich ab morgen wieder täglich mache ;)


Dazu kommt, dass ich von meiner 14tägigen Tour durch die Sonne tatsächlich fast ein bisschen braun bin - ich und mein Stübchen, wir sehen verdammt gut zusammen aus.

*plöpp*

23.07.2012

Geht! Jetzt! Los!


...und wenn einer eine Reise tut, dann sieht das dann so aus. Zumindest bei mir.

Der erste Schritt am letzten Tag ist immer der hysterische Großeinkauf, weil es ja sein kann, dass im persönlichen Bestand noch irgendetwas fehlt, was man auf der Reise aber wahrscheinlich ganz unbedingt brauchen wird. Trifft zwar nie zu, aber prä-wegfahren-einkaufen ist trotzdem jedes Mal eine helle Freude.

War ich also heute in der von mir ja sonst tunlichst gemiedenen Altstadt. Eigentlich unter dem Vorwand, noch ein paar Socken zu brauchen. Weil meine Socken ohne Löcher nicht mehr für 14 Tage reichen. Aber auch wenn ich tatsächlich Socken gekauft habe, sehe ich gerade, dass die auf dem Bild nichtmal mit drauf sind.

Stattdessen gab es 5 T-Shirts, Dosenbier, eine Rolle Strick, Regenüberzieher für die Schuhe und den Rucksack, ein neues Fahrradschloss, Vorhängeschlösser für den Rucksack, Corny, Zigaretten und allerlei Kosmetika in Probiergrößen. Wegen des Platzsparens, und so.


Wieder zu Hause habe ich der besten Mitbewohnerin der Welt noch ein paar Zettel geschrieben, wie meine Pflanzen zu gießen sind und ihr nur noch einmal kurz erklärt, dass ich mich selbst teilweise zwei Wochen nicht um meinen Wellensittich kümmere, so dass sie sich da auch zu nichts verpflichtet fühlen muss, und nun bin ich aber sowas von bereit.


Verpackt ist alles, die Bettwäsche ist bereits gewaschen und trocknet auf dem Dachboden, um mich am 7. August sommerfrisch willkommen zurück zu heißen, einzig das Posten vom intelliPhone wollte ich eigentlich nochmal üben, bevor ich los fahre... und der Aufwasch wartet noch... Aber die Züge nach Zittau fahren morgen stündlich... Und auch, wenn mir das so gar nicht ähnlich sieht, aber flexibel bin ich diesmal mehr als alles andere... So lange ich nur irgendwie bis zum 07.08. an die Ostsee komme.

Wünscht mir Glück - ich werde mich um tägliche Updates bemühen :)

*plöpp*

03.07.2012

Mir fällt kein Titel ein, oder:
Suppe auf dem Tisch.


Es suppt. Und zwar gewaltig. In meiner Küche nämlich.

Denn nachdem mir Freund Preciosa gestern empfohlen hatte, bei anhaltendem Gefühl des baldigen Ablebens einfach mal bei einem schönen Disney-Film eine Erasco Hühnernudelsuppe zu schlürfen, war in mir auf einmal die Suppenlust geweckt. Wo ich's ja sonst nicht so hab mit Suppen. Erst recht nicht mit klaren. Aber da der Bauch sich nach wie vor nur so mittel gut in die Tagesplanung einfügt und vorsichtshalber lieber behandelt werden sollte, wie ein zartes (Bauch-)Pflänzchen, bin ich heute direkt mal ins Netto und zu kaufen gab es da, was oben abgelichtet zu bewundern ist.

Warum ich ihnen das erzähle? Weil es Menschen gibt, die sowas spannend finden! Was ich früher ja kaum glauben mochte, aber dann habe ich mich kürzlich selbst mal ab und an bei meinem Scroll-Verhalten durch andere, persönliche Blogs beobachtet, und hängen geblieben bin ich immer an <strike>Posts über Suppe</strike> Posts, die irgendeinen Bezug zum banalen Alltag hatten.

Und deswegen bin ich mir ganz sicher, dass sie die Zusatzinformation, dass es heute bei mir die Maggi-Sonntagssuppe mit Griesklößchen gab, und dass diese mir ausgezeichnet gemundet hat, genau so brennend interessiert, wie der ganze Rest davor.

:D

Und für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich in meiner Beurteilung der Lage doch schief gewickelt bin, werde ich gleich noch meinen nachträglichen England-Reisebericht, Day by Day-Style beginnen.

Die Postkarten auf dem Bild oben hatten zwar eigentlich auch noch eine Bedeutung, aber darauf werde ich wohl nun doch erst später eingehen. Zu viel Text sonst, sie wissen.

*plöpp*

28.06.2012

Extend your life!


Auch heute konnte ich mich wieder nicht zusammen reißen, wirklich nur ein Bild auszuwählen und gut. Aber: Es ist nur ein Motiv. Die Grundlage. Auch schon was wert.


Darf ich also voller Stolz präsentieren: Super Mario Brothers 1-UP Mushroom Touch Lamp Light - NES Retro Video Game Geek Housewares. So steht es zumindest auf der Rechnung. Auf der sinnloserweise auch mein Facebook-Profilbild die Empfängerdaten ziert. Wer's braucht.


Zwar war ich ein bisschen verwundert, wie die freundliche Dame, die diese putzigen, kleinen, batteriebetriebenen Lämpchen in Brooklyn herstellt, an meine Adresse gekommen war, denn gefragt hatte mich danach keiner und ich glaube nicht, dass ich Facebook bei meinem letzten Umzug über meine Adressänderung informiert habe, aber sei's drum - die Weiten des World Wide Web sind unergründlich. Und eigentlich will ich auch gar nicht wissen, wer alles was über mich weiß.

Habe ich jetzt also diesen zauberhaften Leuchtepilz auf meinem Schreibtisch stehen - nur ein Anlass, wann ich ihn einschalte, muss mir noch einfallen. Kann ja schließlich nicht die ganze Zeit vor sich hin leuchten. Das nimmt ihm seine Zauberkraft.

Und weil es so gut passt, und weil ich eh gerade meine Festplatte aufräume, und weil das alles so schön grün ist, hier noch mehr Merchandise mit Super Mario-Bezug und ein Luigi, der sich mit 1UP nicht zufrieden gibt:


*plöpp*

27.06.2012

Grünendes Grün ftw!


...und dann macht man ein Bild, und denkt so "Ja, das könnte was sein für den heutigen Eintrag.", und dann macht man noch ein Bild, und dann hat man noch ein Bild, das eigentlich auch dazu passen würde, und dann war's das wieder mit dem "Ein Bild und seine Geschichte"-Plan.

Ist aber glaub' ich egal.

Ein Bild ist das Ausgangsbild, und die anderen ergänzen halt seine Geschichte.

Habe ich mir also heute neben dem obligatorischen Biernachschub für die Halbfinal-Spiele auch noch ein bisschen Schnickschnack gekauft, weil ich Lust drauf hatte. "Ich war einholen"-Posts kamen früher mal gut. Gewinner-Gulasch und Meister-Bolognese, bei Netto jeweils im Angebot für 79 Eurocent, und irgendwie putzig-patriotisch, wenn auch eigentlich gar nicht meine Geschmacksrichtungen. Der Sieg-Topf hat im Ensemble noch gefehlt. War vielleicht schon ausverkauft.

Und weil das Löwenmäulchen im nächsten Gang irgendwie so schaute, als würde es sich bei mir wohl fühlen, und außerdem ein "3,99"-Schild darüber hing, und außerdem noch Platz in meinem Beutel war, durfte das auch mit aufs Band.

Und jetzt bin ich stolzer Besitzer eines Löwenmäulchens, ohne einen Balkon oder einen Garten zu haben. Aber es darf immer auf dem Fensterbrett stehen, wenn ich lüfte. Ich werd' ja sowieso grad' zur Blumenelse hier.


Denn zu den zwei Orchideen, die ich im letzten Jahr geschenkt bekommen habe, und die inzwischen beide keine Blüten mehr tragen, habe ich kürzlich noch eine dritte gekauft. Und mich dann erstmal belesen, wie man das eigentlich richtig macht, mit der Orchideenpflege. Seitdem baden wir jeden Freitag in gut abgestandenem Wasser, duschen danach noch kurz und stehen in der besten Ecke, die das Fensterbrett zu bieten hat. Also, Letzteres nur die Orchideen. Shermaine, Bernice und Lavonne. Ich habe mir vorgenommen, den Orchideen zur Abwechslung mal Namen afroamerikanischer Frauen zu geben.


Und weil dann mein grüner Daumen einmal juckte, habe ich auch gleich noch meine Zitronenmelisse radikal verjüngt und einmal kurz getätschelt - spätestens im grandiosen Herbst 2012 werden meine grünen Schäfchen alle wieder bereit sein, sich mit mir aus voller Blütenkraft über buntes Laub und Nieselregen zu freuen.

Schön.
Und trotz erweitertem Textbeitrag in 8 Minuten fertig.
Noch schöner.

*plöpp*

08.08.2010

"Nostalgia isn't glamorous..."


...aber für einen Tag kann sie doch so erquickend sein.

Nachdem ich die letzten Wochen zwar jeden Samstag aus irgendeinem Grund über die Albertbrücke gelaufen bin und dem Trödelmarkt sehnsüchtige Blicke zugeworfen habe, aber nie selbst trödeln war, habe ich gestern dann endlich mal wieder Trödel- Tag gemacht, gemeinsam mit der lieben P., die sich spontan dazu bereit erklärte, mich zum Sachsenplatz zu begleiten und dann sogar noch die fabelhafte Idee hatte, am Abend zum "Nachtflohmarkt" (ab 16 Uhr) im Messegelände zu fahren.



Die Ausbeute ist oben abgebildet:

Vom Sachsenplatz habe ich mir einen unheimlich charmanten und dazu noch großartig erhaltenen Hocker für 3 Euro, ein kleines Topf- Bäumchen für 2 Euro und den niedlichsten Holz- Hund, den ich jemals gesehen habe, für 1 Euro mitgebracht.

Der Holzhund gehörte eigentlich zu einer Nachttischlampe, deren Stecker nichtmal in eine Steckdose passte, die aber nach Abmontage der Plastik- Umhüllung des Steckers sogar noch funktionierte - eigentlich aber auch wurst, denn mir ging es eh nur um den Hund. So was Niedliches haben sie noch nicht gesehen.

Gemeinsam mit dem Topfbäumchen bildet der Hund jetzt auf meinem Fensterbrett das Glücksbringer- Ensemble für die Königsbrücker Straße.

Auf der Messe gab es dann folgende Technikartikel:

1 Gameboy samt Super Mario Land 2. Ich hatte früher einen Gameboy und habe Super Mario Land 2 geliebt, und irgendwie ist das Ding samt aller Spiele weg. Wo ich sonst jeden Mist aufhebe. Keine Ahnung, was aus ihm geworden ist. Aber jetzt hab' ich wieder einen. In Grün :)

2 N64- Controller. Erst letztes Jahr hatte ich mir aus nostalgischen Gründen wieder einen Nintendo 64 zugelegt. Die Controller waren inklusive, aber ausgeleiert wie der Anus einer beliebigen Stadtmatratze, die auf ihren 30sten zugeht. Gestern nun endlich zwei intakte Controller gefunden und jetzt kann ich wieder Mario Kart 64 spielen, ohne mich über die Controller aufregen zu müssen :)

6 Benjamin Blümchen- Hörspielkasetten. Ich liebe ja Benjamin Blümchen und meine Kollektion ist auch schon sehr groß, aber alle Kasetten habe ich halt doch noch nicht. Und die neuen mit dem hässlich- blauen "Kasettenrücken" will ich nicht. Das sieht nicht aus im Regal. Der Rücken muss gelb- rot gestreift sein. Klassisch Kiosk. Und Edgar Ott muss den Benjamin sprechen, deswegen interessieren mich die neuen Folgen sowieso nicht - aber die alten, die werden so lange gesucht, bis Folge 1 bis Folge 80 komplett sind. Fehlen jetzt noch 40.


Trödelmarkttechnisch war ich wenig angetan vom Messe- Trödelmarkt, den ich das erste Mal besucht habe, denn durch die professionelle Organisation, eine Vielzahl professioneller Händler und einen Eintrittspreis von 2 Euro verliert das Ganze ein bisschen seinen Trödel- Charme.

Da war mir der am Elbufer schon lieber - auch wenn aufgrund des Wetters und der Schuleinführungen vielleicht nur ein Zehntel der Händler aufgebaut hatte. Immerhin waren dafür nicht so viele Menschen unterwegs und den Ständen, die aufgebaut waren, konnte man seine volle Aufmerksamkeit schenken.

Unter'm Strich fällt das Fazit aber trotzdem uneingeschränkt positiv aus: André ♥ Trödel.


Und, war das jetzt aufregend? Auch nich, ne?

Ich muss erstmal wieder in den Flow reinkommen... Miss Undercover 2 jetze :D

21.04.2010

Stressorenminimierung!



So seh'n Sieger fröhliche Schwesternschüler aus.

Mit der Beratung einer Patientin mit diabetischem Fuß wurde heute von 09:05 bis 09:25 der Reigen meiner Zwischenprüfungen ausgeläutet. Abschlussprüfung dann in eineinhalb Jahren. Das hat noch. Sommer, ich bin jetzt so weit!



Die ersten 5 Minuten kam es noch nicht so richtig an, dann begann ich zu tanzen und spätestens nach dem ersten Bier auf dem Weg in die Innenstadt fühlte es sich direkt schon ein bisschen manisch an. Lange nicht mehr so wohl in meiner Haut gefühlt.



Zur Belohnung gab's einen Besuch bei Harry & Mandy, eine Karte für Fettes Brot nächsten Freitag, zum verspäteten Frühstück eine Ditsch- Pizza in der Altmarktgalerie und zum verspäteten Mittagessen Grünkohleintopf mit einer schmackhaften Mettwurst, wider aller diätetischen Grundlagen. Ganz viel Fett auf's Glück - das macht es gleitfähiger =)



Erfreuliche Randerscheinung: Die Prüfungen waren echter Stress. Organisatorisch und psychisch. Und ich habe kein einziges Mal geheult. Was vielleicht auch wieder banal klingt, aber genau so habe ich seit Oktober auf jede Stresssituation reagiert. Und ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, dass das jetzt so bleibt. Nun ist's weg. Und das ganz ohne Tabletten. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst feiern soll.

Moment, doch:

Mich!
(Und den Fakt, dass ich diese Jacke vor einigen Wochen aufgrund ihres Preises schweren Herzens hängen lassen musste und sie heute für 9€ im Ausverkauf erstanden habe.)

27.03.2010

Meine neuen Rollos...


...sollten da eigentlich liegen. Aber Ikea nimmt sie aus dem Programm. Restexemplare gibt es noch zu erhaschen, in den Breiten 60, 80 und 120. 100 ist leider aus. Honks, verfluchte.

Und während ich inzwischen meine 3 lichtundurchlässigsten Tagesdecken vor meine Schlafzimmerfenster improvisiert habe, um nach meinen kommenden Nachtdiensten gut schlafen zu können, wollte ich nicht völlig umsonst ganz allein im öffentlichen Verkehrsmittel in den ElbePark gefahren sein.

Hab' ich also jetzt neue Akkus für meinen Fotoapparat, nachdem mein Ersatz- Set seit letztem Samstag irgendwo vor der East Side Gallery rumliegt und außerdem einen neuen MP3- Player. Selbstverständlich alles in hoffnungsgrün. Ursprünglich hatte ich darüber nachgedacht, mir einen iPod zuzulegen, nachdem mein alter MP3- Player nur noch ein halbes Display bediente und ich deswegen nicht mehr rausbekam, wie ich Russisch als Standardsprache ändern konnte - aber nach meiner flammenden Rede gegen Apple hatte sich das ja eh erledigt.

Wieder Geld gespart.

Spaßige Notiz am Rande:

Wussten sie, dass sich "dejection" sowohl mit Schwermut als auch mit Stuhlgang übersetzen lässt? Ein bisschen tragisch finde ich das ja.

Was sie schon immer wissen wollten, aber sich nie getraut haben, zu fragen.

Prost.

04.02.2010

Das neue Baby.


May I introduce: Marvin!

Eigentlich heißt Marvin Nokia E71, aber so heißen all seine Brüder und Schwestern auch. Und da ich sowieso einen Faible dafür habe, jedem Mist einen Namen zu geben, heißt mein neues Schnurlostelefon für unterwegs jetzt Marvin (Marvin: Name | Marvin, der manisch- depressive Roboter).

Nach einer mehrtägigen Testphase kann ich außerdem bestätigen, dass das Nokia E71 meinen Ansprüchen in vollem Umfang genügt: SMS senden und empfangen; Anrufe entgegen nehmen.

Für diese Ansprüche hätte es kein smartes Business- Phone sein müssen, das ist wohl wahr, aber der komplexbeladene André, der wider besseren Wissens trotzdem einen seelischen Mehrwert aus Statussymbolen ziehen kann, wollte eigentlich ein iAmBetterThanYouPhone haben. Insofern bin ich ein bisschen stolz, dass der komplexbeladene André und der vernunftbegabte André sich wenigstens auf einen Kompromiss einigen konnten. Und obwohl ich dachte, ich hätte mein T9 inzwischen lieb gewonnen - eine Volltastatur ist sowas von lässig.

Beleuchtet wird der Familienzuwachs im Bild oben von einer weiteren, bisher namenlosen Neuanschaffung: Tageslichtlampe TL60.

Soll ja helfen. Und auch wenn dieses fiese 8.000 Lux- Licht mit Gemütlichkeit nicht das Geringste gemein hat - eine gewisse motivierende Wirkung kann ich nicht leugnen.

Normalerweise kann ich, sobald es dunkel ist, nichts mehr anfangen, was länger als 5 Minuten dauert. Mein Kopf scheint zu meinen, dass das eh nicht mehr fertig wird. Auch wenn es erst 16.30 ist. Keine Ahnung, ob das ein verbreitetes Phänomen ist. Aber so lange Tageslichtlampe TL60 funzelt, ist dieses Empfinden ausgesetzt.

Schön, was man mit Geld alles kaufen kann.

22.01.2010

Kompensationsscrollfest. In Farbe. Und mit Ton.


Wenn ich mit mir selbst nicht mehr klar komme und versuche, den Fluchtreflex in mir zu unterdrücken, wiederholen sich immer die selben Kompensationsmechanismen: Einkaufen, selbst wenn der Verstand mir laut und deutlich "Staubfänger!" einruft, und stundenlanges Abgrasen des World Wide Web. Bevorzugt nach Musik, die mich emotional anspricht. In welcher Weise ist zweitrangig.

Entsprechend wird das jetzt ein bisschen ein mühsames Scrollfest hier, aber bringt alles nichts, meine Lesezeichen- Liste platzt sonst.

Einkaufen gewesen.

Sinnloskauf 1: 3 Bücher. Ich lese nicht und habe keinen Tisch, der wackelt, deswegen weiß ich noch nicht genau, was ich mit ihnen anstellen soll. Aber schön sehen sie aus. Vielleicht klappt's ja diesmal.

"Das heimatlose Ich."
"Schattendasein."
"Das Evangelium des fliegenden Spaghettimonsters."

Sinnloskauf 2: 1 Notizbuch. Weil ich die ganze Zeit das Gefühl habe, dass es mir helfen würde, alles aufzuschreiben. Aufgeschrieben habe ich bisher allerdings nichts. Vielleicht lag es daran, dass ich kein Notizbuch hatte. Nicht dieses zumindest. Es war so schön grün.

Sinnloskauf 3: 1 Isomatte. Damit bei den täglichen Crunches, die ich nicht mache, der Rücken nicht kaputt geht. Immerhin haben meine zwei verstaubten Hanteln jetzt Gesellschaft. Von Isola. Ich habe sie Isola genannt. Klingt wie RiMoLa. Am guten Willen mangelt's nicht.

Dazu 2 Lifestylegetränke, deren Flaschen schöne grüne Deckel haben und 1 Paar Socken. Nicht nötig, aber wenigstens nicht völlig unbrauchbar.

• • •

Was mich zum zweiten Teil meines Zwangsverhaltens bringt: Mucke!



Oben: Habanot Nechama (MySpace | Last.FM | EnWiki). Die israelischen Sugababes heute im Neon- Radio kennen gelernt. "So far". Sehr schön. Vor allem die eine Zeile, die man versteht.

"So far. You see the sky, you cry. You don't know why.
It's joy, it's happiness, the rainbow makes you feel high.
So far. You see the sky."

Hier live.


Mitte: Paloma Faith (Jahrgang '85).

Blieb von mir bisher unbeachtet, hat mir heute morgen aber mit "New York" Gänsehaut beschert. Und Gänsehaut bekommt nicht jeder dahergespielte Song.



Schön auch das bekannte "Stone cold sober", "Smoke and mirrors" vom Album "Do you want the truth or something beautiful?" und ihre Live Lounge- Interpretation von "Sexy Bi*ch" (David Guetta/ Akon) sowie ihre bisherigen Plattencover und diese hochaufgelösten Bilder. HighRes fetzt.

[Wo das Bild herkommt, gibt's noch mehr, unter anderem auch von Paloma Faith und Florence Welch: Ellie Rose Harvey's Photostream @ Flickr.]

Unten: Theoretical Girl (MySpace | EnWiki), deren "Rivals" sich besonders schön im Laufen anhört. Es gibt so Songs, die klingen im Sitzen nett, aber in Bewegung so richtig nett. Keine Ahnung, ob ich mir das nur einbilde, weil ich langsam den Bezug zur Realität verliere. Weitere Songs: "Red Mist", "The Hypocrite".



So far. I see the sky - I cry. I don't know why.

10.08.2009

Mitgebrachtes, bunt und klingend.


Meine Mitbringsel aus dem schönen Leipzig muss ich diesmal portioniert präsentieren. Das passt sonst nicht aufs Bild.

Oben sehen sie:

  • 3 Shirts von Harry und Mandy, unter ihnen mein allererstes Rosafarbenes.
  • 1 Stoffbeutel (türkis) von Butlers - irgendwie finde ich Stoffbeutel als modisches Accessoire gerade unheimlich keck.
  • 1 neuer Fön, für den Fall, dass mein aktueller, der jetzt schon seit über 2 Jahren mitmacht, eines Tages die Hufe hochreißt - Karstadt Dresden verkauft nur noch scheiß Modelle..
  • 1 Räucherstäbchenhalter samt 20 Räucherstäbchen vom Tchibo Shop, die laut Packungsaufdruck nach frischer Wäsche riechen sollen. Für mich riechen sie nach Patchouli, aber immerhin habe ich jetzt endlich einen Räucherstäbchenhalter.
  • "Die Lehren des Konfuzius" vom großartigen 2001 Verlag für poplige 7,99€. Musste einfach ins Körbchen.
Ein riesiger, mitbringselbestückter (mitbebringselter? ... bringseln klingt lustig ...) Beutel steht noch in Leipzig und wir nachgeliefert, ich wollte meiner Mitfahrgelegenheit nicht zu viel zumuten.

Außerdem viele lustige Wohnaccessoires gekauft, die alle erst mit der neuen Wohnung vorgestellt werden... Machen sie sich nur vorsichtshalber schonmal auf einige "Ich hab' was, was du nicht hast"-s gefasst in den kommenden Wochen ;)

Und als ob all die bunten Konsumgüter nicht genug gewesen wären, habe ich mir auch gleich noch "ein" "paar" "von" "K.'s" "MC's" "überspielt". "Gott" "sei" "Dank" "hat" "K." "ein" "Doppel- Kasettendeck".

Meine liebste Errungenschaft derzeit ist The Gossip's "Music for Men". Über "Heavy Cross" darauf aufmerksam geworden, ist tatsächlich das gesamte Album ein Traum. Hätte mir nicht mal jemand eher sagen können, dass die Beth Ditto neben Ikone sein tatsächlich auch großartige Musik machen kann?

Mir können Songs ja gerade gar nicht schnell genug sein, daher sind meine absoluten Favoriten aktuell "Pop goes the world" (oberer Track) und "8th wonder" (unterer Track), aber wie gesagt.. das Album.. ich glaube, ich weiß, was auf meiner Einzugsfeier läuft.





11.07.2009

Soll ich ihn auspacken?? [Updated]


Da muss man schon ein sehr fröhlicher Mensch geworden sein, um sowas im Briefkasten haben zu können. Als ich das letzte Mal bei der Gagfah war, wunderte sich die Gagfah- Frau auch schon, warum keine Frau W. kam. Die hatte doch angerufen. Ugh.

Zwar läuft es meist darauf hinaus, dass ich in einer Beziehung die Mutti bin, aber mein Mitbewohner und ich sind in keiner Weise romantisch verbandelt. Keine Notwendigkeit also, Rollen zuzuteilen.

Vielleicht sollte ich doch mal den Vermieter wechseln.

Bonus:



Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier noch meine Einkaufstüte vom Samstag, dem 11.07.2009. Genauer genommen deren Inhalt.

Kapuzenjäckchen von Harry & Mandy, so mittel imprägniert, könnte man also zur Not sogar als Wetterjacke und damit als sinnvolle Anschaffung anpreisen. Ich komm' einfach nicht vorbei an Kapuzen.

Daneben das Silver Surfer- Shirt, wegen dem ich extra zu Harry & Mandy geradelt bin. Ich komm' einfach nicht vorbei an Marvel- Shirts.

Auf beidem gebettet meine Karte für die Museumsnacht.

Dazu in der oberen Bildhälfte hübsch drapiert meine Kartoffeln, von denen ich leider schon die Hälfte zu Bratkartoffeln gemacht hatte, bevor das Foto entstand, Freiberger Biergetränk, billiger preisgünstiger Eiskaffee und mein Standardbrot, von dem ich pro Woche 2- 3 Packungen verschleiße.

Außerdem heute zum allerersten Mal finanzielle Not erfahren, als ich 2 wundervolle Hemden zurück ins Regal hängen musste, um bis zum Fünfzehnten noch was essen zu können. Mir blutet das Herz. Immernoch.

So. Geld alle ;)

Update 2:

Dass Frizz Horrorskop für den Monat Juli liefert eine mögliche Erklärung für das MannFrauProblem:

"Bier enthält angeblich Östrogen! DU trinkst trotzdem weiter - ist ja Sommer und warm. Und die Kollegen aufm Bau werden sich sicher auch an deine rosa High Heels gewöhnen."

17.06.2009

"Heute ist nicht alle Tage. Ich komm' wieder. Keine Frage."


Ich weiß nicht mehr, wo mir der Kopf steht, so viele Eindrücke. Wenn ich heute noch zur CampusParty gehen würde, käm's wahrscheinlich zu einem Overload- bedingten, epileptischen Anfall. Daher kein Culcha Candela und kein Chapeau Claque...

An dieser Stelle nur mal der Bescheid, dass ich wieder gut in Dresden gelandet bin, ohne das zu wollen.

Oben sehen sie die Engelsflügel, die ich gestern Nacht mit 3 Heineken im Blut hauptstadttrunken auf der Oranienburger Straße gefunden habe, hinterlegt vom nach wie vor fabelhaften Liniennetzplan Berlins, farbig markiert sind unsere Heimat- und unsere Zielhaltestelle.

Unten abgebildet meine Hauptstadtmitbringsel und die liebe P. samt mir vor meinem schönsten Erlebnis auf diesem gesamten Ausflug:

ICC, Saal 2, wir wohnen gemeinsam mit 1998 weiteren Teilnehmern dem Abschlussplenum bei. Der diakonische Stoßtrupp hat einen Film zusammen geklöppelt, der die letzten 3 Tage zusammenfasst. Hinterlegt unter anderem mit Clueso und den Sportfreunden Stiller. Und ich fange an, zu weinen. Beim anschließenden Vortrag von Prof. Christel Bienstein hört es nicht auf. Mag sein, dass da die ein oder andere runtergeschluckte Emotion mit hoch kam, aber im Großen und Ganzen habe ich geweint, weil ich gemerkt habe, wie sehr mich dieser Beruf und alle Möglichkeiten, die dieses Feld bietet, begeistern. Eine Leidenschaft, die ich für den Lehrberuf niemals entwickeln konnte. Irgendwas habe ich richtig gemacht.

Ich weine schon wieder. Ich glaube, jetzt sind es die runtergeschluckten Emotionen.

Das war quasi der unangefochtene Platz 0 der Top 78, die ich ihnen zu gegebener Zeit um die Ohren hauen werde. Ich muss erstmal sortieren. Meine Aufzeichnungen. Meine Klamotten. Meine Eindrücke.

Mich.

23.05.2009

Psychohygiene zum Wochenende.

[Jesus hat viele Anhänger... Verstehste? Das ist ein Anhänger... Brüller.]

Es ist mir liebe Gewohnheit geworden, mich am Wochenende in der Altstadt sehen zu lassen und bei gegebener Liquidität auch ein paar kleine Andenken zu kaufen. Gleich früh los, zu Fuß an der Elbe bis zur Synagoge, dann mit Kaffee in die Stadt schlendern, in der sich 10 Uhr höchstens ein paar aktive Touristen rumdrücken und die Bewegungsfreiheit genießen, um dann 2 Stunden später wieder zu verschwinden, bevor sich die Stadt gefüllt hat und die ersten Trampeltoten zu betrauern sind. Einfach herrlich.

Heute gekauft: Eine Badehose, die bei mir als kurze Hose getragen wird, ein Kinder- Polo, eine CD- Mappe Modell "Sixties" und viel Obst und Gemüse. Das es vormittags im Netto noch frisch und zuhauf gibt. Wie schon vor 2 Wochen.

Zwischen Stadt und Netto habe ich mir auch noch eine Stunde Trödelmarkt gegönnt, aber das kann man ja bei gutem Wetter inzwischen auch nur noch mit ganz starken Nerven machen. Die ich heute aus mir unerfindlichen Gründen an den Tag legte. Normalerweise bin ich eher cholerisch, wenn sich mir jemand im Weg rumschiebt. Sogar 4 schöne Stühle gefunden, die zusammen 18 Euro gekostet hätten, aber da ich nicht weiß, ob in meine neue Wohnung überhaupt 4 Stühle, geschweigedenn ein Tisch, um den ich sie liebevoll drapieren kann, passen, hab' ich sie erstmal stehen lassen. Sie kommen nächste Woche wieder.

Beim Auspacken meiner Einkäufe dann festgestellt, dass ich aus Versehen sogar noch was Gutes getan habe, denn 10% des Verkaufspreises meiner Badehose gehen an WaterAid. 1,49 für sauberes Wasser für Madonna's kommende Adoptivkinder. Prima.

Das hat sich dann so gut angefühlt, dass ich gleich noch zu "Helfen macht schön" fuhr. Haare schneiden im QF an der Frauenkirche für 10 Euro, die komplett nach Bosnien gehen. Wo sie helfen sollen, eine Friseurschule zu eröffnen. Man sollte meinen, Bosnien braucht andere Dinge dringender als gut ausgebildete Friseure, aber wo Gute Tat drauf steht ist auch Gute Tat drin. Eigentlich bin ich nur hin gegangen, weil eine Freundin für einen der Initiatoren arbeitet und die Werbung macht. Und wegen des Haarschnitts. Muss gut aussehen heute abend. Vorgestern Nacht kommt wahrscheinlich.

Viel Spaß :)