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01.03.2013

My love is pure.


Heute habe ich mich darüber gefreut, dass meine erste, selbst gemachte Kartoffelsuppe tatsächlich gut schmeckt. Denn auch wenn ich nicht müde werde, immer mal wieder zu versuchen, frei nach Gefühl zu kochen - bis jetzt sind diese Eskapaden meist im Klo gelandet. Heute allerdings ist direkt etwas Essbares heraus gekommen, und ich möchte sogar so weit gehen, meinen morgigen Brunch-Gästen anzubieten, auch mal zu kosten. Zum Hinterspülen ist ansonsten auch genug da.

Außerdem habe ich mich gefreut, dass ich heute seit langem mal wieder von Herzen gelacht habe, denn was mir häufiger passiert, wenn's mir gut geht, das hat absoluten Seltenheitswert, wenn's mir geht wie's mir geht. Heute ist es aber mal wieder geglückt, und Dank geht raus an Roger Smith, beziehungsweise in diesem Fall an "Max Jets", den American Dad-Spaßgaranten schlechthin. Dank geht auch raus an Fox, die genau die Szene, bei der ich auf dem Tisch lag vor Lachen, online gestellt haben.


"My love is pure-
purely for money.
Money from people
who I don't love.
Old men disgust me,
I'd never love one-
unless they give me moneeeeeey.

Hands across America, bitches!"

Beim Sport und in der Sauna war ich auch wieder, und sogar einem alten, nackten Mann, der die Toilette nicht fand, konnte ich weiter helfen, die Wohnung ist gesaugt und der Aufwasch ist gemacht - ich hatte wirklich das Gefühl, meinen Tag halbwegs erfolgreich über die Bühne gebracht zu haben. Aber dann lief im Radio das hier, und dann habe ich daran gedacht, wann ich die Schüssel, in die ich meine Kartoffelsuppen-Zutaten geschnipselt hatte, das letzte Mal verwendet habe, und auch, wenn ich das bereits kenne, bin ich trotzdem immer wieder auf's Neue beeindruckt, wie schnell ein Tag eine 180°-Wende nehmen kann.

"I can take the rain on the roof of this empty house,
that don't bother me.
I can take a few tears now and then and just let 'em out-
I'm not afraid to cry every once in a while
even though going on with you gone still upsets me.
There are days every now and again I pretend I'm okay,
but that's not what gets me.

What hurts the most
was being so close."

23.02.2013

Nothing can replace it.


Heute habe ich mich darüber gefreut, dass ich es zum Sport geschafft habe. Dass überhaupt eine Bahn kam, die mich pünktlich in der Johannstadt abgesetzt hat. Dass ich bei nach wie vor angeschlagener Gesundheit 55 von 60 Minuten auf dem letzten Loch gepfiffen habe und trotzdem tapfer bis zum Schluss meine Glieder von mir geschmissen habe als gäb's kein morgen mehr. Dass ich bei den seitlichen Crunches sogar als Maßstab ausgerufen wurde. Und dass ich danach noch zwei sehr entspannende Saunagänge mitgenommen habe, die heute nichtmal von einem grunzenden Pensionär mit Filzhut gestört wurden.

Außerdem habe ich mich heute morgen über den letzten Pepperidge Farm Chocolate Chunk White Chocolate Macadamia Crispy Cookie zu meinem Kaffee gefreut, und ebenfalls habe ich heute meinen 2000sten Song bei SongPop korrekt erraten.



Nicht, dass SongPop nicht wieder nur so eine Ersatzhandlung wäre, die mich vom eigentlich Wesentlichen abhält, aber ich finde gerade viel Freude daran, und selten, aber manchmal doch, wird man auch wieder an schöne Songs von früher erinnert, die mit den Jahren in Vergessenheit geraten waren. Heute zum Beispiel an "Be without you" von Mary J. Blige.

Wo ist eigentlich Mary J. Blige?