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01.03.2010

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir.
Heute (vor 'ner Woche): Sven Kramer.


Ich interessiere mich ja so gut wie gar nicht für Sport im Fernseher. Große Fußballmeisterschaften in Gesellschaft, Skispringen um Neujahr herum und Biathlon zum Einschlafen, dann erschöpft sich mein Interesse auch schon.

Und so war es mir auch relativ egal, als meine Familie kürzlich im Chor Eisschnellläufer Sven Kramer nachträglich wegen dieser kleinen Panne hier bemitleidete.

Keines meiner Familienmitglieder hatte mich allerdings über Sven Kramer's Phänotyp aufgeklärt. Wäre mir dieser bewusst gewesen, hätte ich im Rahmen der allgemeinen Mitleidsbekundung nämlich herzhaft gelacht. Du kannst nicht schön sein und gewinnen. Such dir eins aus.

Vielleicht hat es aber auch etwas mit dem ominösen Kastenbrot auf sich?

24.01.2010

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir.
Heute: Extraordinary Animals in the Womb.



Extraordinary Animals in the Womb.

"Sogar in der dunklen Welt des Mutterleibs liegen einige der größten Wunder der Evolution verborgen. Aber selbst hier befinden sich diese kleinen Leben in Gefahr. Nur die einfallsreichsten Anpassungsformen können sie schützen. Jetzt können wir zum ersten Mal den beeindruckenden Entwicklungen vier außergewöhnlicher Tiere von der Empfängnis bis zur Geburt folgen.

Der Hai. Seine kannibalistischen Embryos müssen ihre eigenen Brüder fressen, um zu überleben.

Der Königspinguin. Seine in ihrem Ei gefangenen Küken müssen das kälteste Wetter des Planeten bewältigen.

Das Känguru. Seine unterentwickelten Jungen müssen eine beispiellos frühzeitige Geburt durchleben.

Und die parasitäre Wespe. Ihre Larven müssen den Körper eines anderen Lebewesens befallen und in ihn eindringen."

Denn Tiere - die besseren Menschen unseres Planeten - haben es auch nicht einfach.

Dementsprechend und entsprechend meiner Feststellung, dass meine Tierliebe zur kurzen Liste der Eigenschaften gehört, die ich sehr an mir mag, bin ich seit heute Fördermitglied der People for the Ethical Treatment of Animals Deutschland. Auch wenn ich mir der Kontroverse bewusst bin. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Und ab morgen begrenze ich meine Online- Zeit wieder auf maximal 120 Minuten.

10.12.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Oscar.


Wo ich aktuell nicht viel lache, geschweigedenn in Gelächter ausbreche - Oscar hat es mir heute angetan.

Oscar ist ein Kakadu. Oscar ist eine Frau. Und Oscar ist nackt. Oscar möchte das so, denn jede Feder, die ihm ihr wächst, stört ihn sie und wird entsprechend wieder gerupft.

Jetzt erzähl' mir nochmal einer, dass Vögel nicht putzig sind.

Sehr lustig auch Oscar's Betreuerin im ersten Video, als Oscar mit den Stummeln schlägt: "Ooh, you gonna fly away?"

25.06.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Ty Ziegel.


Heute "Krieg und Medizin" im Hygienemuseum besucht, und während der dazu gehörigen Führung die Geschichte dieses jungen Mannes erzählt bekommen:

Ty Ziegel.

Mehr Details in englischer Sprache beim All American Blogger.

Jeder Kommentar wäre der blanke Hohn.

Hier das Before- Foto:

14.06.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Marvin.


Während meine Fotos laden, kann ich sie ja mal ein bisschen mit Posts zumüllen hier, denn ich weiß nicht, ob ich in Berlin die Gelegenheit habe, mich zu melden. Beziehungsweise ob ich die Gelegenheit nutze, falls ich sie habe.

Heute Abend ist der kleine Marvin im Fernseher! Ich mag doch den kleinen Marvin so gern. "Per Anhalter durch die Galaxis", 20:15, ProSieben.

Zum Nachdenken:

Arthur:
"This is how it's all going to end, is it? Me, alone, on a dead planet with a manically depressed robot."

Marvin:
"You think you got problems, what are you supposed to do if you are a manically depressed robot?"
Und für alle, die es noch nicht kennen (also mich und meine Freunde aus dem Popkultur- Loch):



"The answer to the ultimate question of life, the universe and everything
...
is
...
42."

-

"42?"

-

"Yes, yes, I thought it over quite a while (?).It is, it's 42.
It would have been simple of course to have known what the actual question was."

-

"But it was the question. The ultimate question. Of everything!"

-

"That's not a question. Only when you know the question will you know what the answer means."

-

"Give us the ultimate question then."

-

"I can't."
42. Ähnlich hübsch wie 7.

Dringende Empfehlung.

"How considerate. Right then, those of you lucky enough to have 2 arms, hold tight."

15.04.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Nadja Benaissa.



Wenn jetzt alle deswegen auf ihr rumhacken, möchte ich gern daran erinnern, dass Nadja Benaissa nach wie vor eine großartige Künstlerin ist, deren Leben sich durch weit mehr als Drogen und Sex auszeichnet.

Noch steht lediglich die Aussage eines Mannes, der ungeschützten Verkehr mit Frauen hat, ohne sich nach deren Gesundheit zu erkundigen, im Raum. Und was sich heutzutage alles "Society- Experte" nennen darf, ist auch nicht mehr feierlich.

"Es sind nur ein paar alte Wunden. Und manchmal reißen sie auf..."


14.02.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Bärbel Krause.


Kommt die Bärbel schonmal im Konsum- Prospekt und damit groß raus und kann trotzdem kein fröhliches Gesicht machen. Armes Ding. Erinnert mich ein bisschen an Helga Martin. Die sitzt heute bestimmt auch alleine zu Hause.

Nebenbei, Bärbel hält eine Passionsfrucht.

*Beerdigungsblues*

06.02.2009

Es gibt Leute, denen geht es schlechter als mir. Heute: Jumbo.


Wussten sie, dass der Jumbo- Jet nach einem im 19. Jahrhundert weltberühmten Elefanten benannt ist? Ich wusste es nicht...

Mit gerade mal einem Jahr wurde er von einem Bayern eingefangen und nach Paris geschickt, die Pariser wollten ihn aber nicht und tauschten ihn gegen ein Nashorn aus London ein und im Londoner Zoo musste er auch noch mit dem amtierenden Publikumsmagneten, einem Flusspferd konkurrieren. Irgendwann wollte man ihn auch da nicht mehr, so dass er letztendlich zum Zirkus nach Amerika ging, wo er jubelnd mit Blaskapelle empfangen wurde und den Broadway hinauf schritt, tausende Menschen begeisterte, wenig später allerdings unter dem Druck des Erfolgs zerbrach von einem Zug überfahren wurde.

Nach seinem Tod wurde er ausgestopft und neben eine Elefantenkuh gestellt, die dann so im Zirkus die "trauernde Witwe" gab, 1975 fiel dann sogar der ausgestopfte Jumbo noch einem Feuer zum Opfer, übrig blieb lediglich ein Stück Schwanz.

Wie traurig ist das denn?

Prominente Elefanten fallen im weitesten Sinne unter die Kategorie "Leute"... Irgendwie finde ich keine Muse, von meinem Urlaub zu erzählen...