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05.02.2017

Marc mag gewonnen haben...



...aber der wahre Sieger war, wie auch schon im letzten Jahr, wieder der Musik-affine Zuschauer mit den entsprechenden Möglichkeiten, kurz in den Hintergrund geworfene Liedkunst schnell zu erkennen bzw. erkennen zu lassen.

Eigentlich wollte ich gern einen Blogpost schreiben über Hanka Rackwitz und über den Mut, der dazu gehört, mit einer einerseits vernünftig therapierten aber andererseits heftig zementierten psychischen Störung in so ein Format zu gehen, nur um anhand diverser Kommentare seiner Mitmenschen aufzeigen zu können, womit jeder, der einen an der Klatsche hat, tagtäglich zu kämpfen hat (Stern TV Beitrag). Aber eigentlich wollte ich letzte Woche auch schon einen Blogpost schreiben über den großartigen Tatort "Schock" und darüber, wie unerwartet stark mich in letzter Zeit unsere kaputte und von falschen Idealen zerfressene Gesellschaft sowie mein persönliches Unvermögen, richtungsweisende Veränderungen in irgendeiner Form mit zu tragen, mitnimmt. Doch der innere Anspruch ließ weder den einen noch den anderen Post zu.

Stattdessen: Musik!
Und zwar ausschließlich aus Dschungelcamp raus-shazam'te Musik. Als kleine Hommage an jene lieben Menschen beim RTL, die intellektuelle Schöngeister, die das Dschungel-Format in erster Linie als Flucht aus der Realität nutzen, für's Einschalten mit großartiger Musik belohnen.

Aus der Kategorie "Nicht brandneu aber noch relativ frisch":



Bishop Briggs - "Wild Horses"
London Grammar - "Rooting for You"
Black Coast featuring M. Maggie - "Trndsttr" (Lucian Remix)
SOHN - "Conrad" (2017, Album "Rennen")
Mai Lan - "Haze"
The XX - "On Hold" (2017, Album "I See You")

...wobei mir "Performance" von The XX, das auch verwendet wurde, noch wesentlich besser gefällt, bei YouTube aber leider nicht zu hören ist. Bei Spotify schon.

Nicht in der Auswahl, weil kein Platz mehr war:
Nick Cave & The Bad Seeds - "Girl in Amber"

Aus der Kategorie "Songs, die schon das ein oder andere Jahr auf dem Buckel haben, die ich aber irgendwie verpasst habe":



Bedouin Soundclash - "Brutal Hearts" (Flic Flac Remix)
Ornette - "Crazy" (Nôze Remix)
Camille - "Home is where it hurts"
Pearl Jam - "Wasted (Reprise)"
Leonard Cohen - "You want it darker"
Sleeping at Last - "Every little thing she does is magic"
William Fitzsimmons - "Beacon"
The Slow Show - "Breaks today" (hier live auf dem Haldern Festival 2015)

Honorary Mentions:
Claire Denamur - "Scène finale" (2015, 'L'Hermine' OST)
She Will Have Her Way - "Four seasons in one day"
The White Birch - "Breathe"

...und dann gibt es natürlich auch immer wieder die Songs, die man zwar schon so und so oft gehört hat, an die man aber trotzdem immer wieder gern erinnert wird. Besonders angenehm direkt zu Beginn der aktuellen Dschungel-Staffel "Lost in Paradise" von Rihanna, das ich damals geliebt aber inzwischen schon wieder komplett vergessen hatte, und des weiteren auch noch:



Moderat - "Bad Kingdom"
Daughter - "Youth"
Bat For Lashes - "Sad Eyes"
Beyoncé featuring Andre 3000 - "Back to black" (2013, 'The Great Gatsby' OST, von dem auch "Love is Blindness" von Jack Black gespielt wurde)
Macy Gray - "Help me"
The National - "Fake Empire"
Tom Rosenthal - "Go Solo"
Zola Jesus - "Avalanche"

Außerdem dabei:
Santigold - "L.E.S. Artistes"
Annie Lennox - "I put a spell on you"
Skrillex featuring Sirah - "Bangarang"



Und das war sie auch schon wieder, meine kleine Musikauswahl. Also, eigentlich die vom RTL. Durch mich nur aufbereitet. Falls jemand bis hier hinten gekommen ist, zur Belohnung noch die guten Nachrichten: Nächsten Donnerstag beginnt ganz offiziell, was ich beim letzten Mal noch ohne Termin oder schriftliche Bestätigung verkündet hatte: Meine kleine aber feine, stationäre Psychotherapie. Und voller Stolz darf ich verkünden, dass ich alles, was bis zum Ende des aktuellen Semesters fertig sein musste, auch tatsächlich fertig bekommen habe, einen Monat vor Ende des Semesters. Ich darf mich bloß nicht zu sehr freuen, sonst schicken die mich am Donnerstag vielleicht wieder weg.

Gehabt's euch wohl, turn up the volume, bis bald &
*plöpp*

31.01.2016

Menderes mag gewonnen haben...


...aber der wahre Sieger ist jeder Zuschauer, der Shazam nutzt. Oder Soundhound. Oder MusiXmatch. Oder wie sie alle heißen.

Ich bin ja bekennender #IBES-Enthusiast der ersten Stunde, bin immer wieder begeistert von diesen fabelhaft-schlau-fiesen Moderationen, die der größte Teil der Zuschauer wahrscheinlich genau so wenig versteht wie Kinder die subtilen Anspielungen in Disney-Filmen und auch die diversen Zitate, die hohle, hungrige Möchtegern-Philosophen (in diesem Jahr besonders David Ortega mit seinen Or-Thesen und Thorsten Legat mit den Rules of Kasalla) da Tag für Tag produzieren, gehören meiner Meinung nach gebunden und in ein Museum, aber mit diesen Aspekten von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" befassen sich bereits diverse, andere Quellen.

Ein wichtiger Teil der Produktion, der aber jedes Jahr aufs Neue nichtmal annähernd angemessen gewürdigt wird, ist die unfassbar großartige Musikauswahl, die für den unbeleckten Hörer und kulturfremden Kasallisten unbemerkt im Hintergrund plätschert, während feine Geister, wie ich einer bin, allen Ernstes jede Folge aufnehmen und am nächsten Tag nochmal laufen lassen, nur um das Shazam an den Fernseher halten zu können.

Dabei ist alles von alt bis neu. Manches Lied kennt man, freut sich aber, es in diesem Zusammenhang mal wieder zu hören, andere Songs wiederum kannte man mal, hatte sie aber schon lange wieder vergessen und einiges in diesem Jahr war mir auch gänzlich neu. Und um Ihnen einen kleinen Eindruck davon zu verschaffen, wovon ich spreche, hier meine persönliche Auswahl von Songs, die auch das diesjährige Dschungelcamp zu einem musikalischen Sylvester im Ohr gemacht haben:



 Von oben nach unten:

The Weeknd - Devil May Cry (2013, Album: Hunger Games: Catching Fire OST)
Of Monsters and Men - Thousand Eyes (2015, Album: Beneath The Skin)
RY X - Berlin (2013, EP: Berlin)
Crystal Fighters - Champion Sound (2012, Album: Star of Love)
Fleurie - Hurts Like Hell (2015)
Agnes Obel - Dorian (2013, Album: Aventine)
Wild Belle - Throw Down Your Guns (2016)
Ella Eyre - Deeper (2013, EP: Deeper)
Oh Wonder - All We Do (2015, Album: Oh Wonder)
X Ambassadors & Jamie N Commons - Jungle (2014)
Josef Salvat - Open Season (2014, Album: Nightswim)
Röyksopp - Here She Comes Again (2014, Album: The Inevitable End)
Eels - It's A Motherfucker (2000, Album: Oh What A Beautiful Morning)
Tom Rosenthal - Go Solo (2014, EP: The Pleasant Trees, Album: Honig im Kopf OST)
Regina Spektor - Hero (2006, Album: Begin To Hope)

...und außerdem war ich eh für Sophia.
Haben wir da also auch mal drüber geredet.
Ich hoffe, es geht Ihnen besser als mir.

Cheers & *plöpp*

27.06.2013

It all started with a big bang.


Und in meiner alten neuen Lieblingsserie habe ich diese Woche von Dr. Rajesh Koothrappali gelernt, dass das indische Pendant zu Amor, Kamadeva, auf einem Riesenpapagei reitet und von einem Krokodil begleitet wird. Und dass er, wenn man nur der richtigen hinduistischen Tradition glaubt, sogar der Anlass ist, warum wir nächsten Sonntag wieder Farbbeutel in die Luft schmeißen. Wie cool ist das denn??


Und ich habe gelernt, dass ich weinen muss, wenn Leonard im Green Lantern-Kostüm am Silvesterabend gerade noch fröhlich feiernd feststellen muss, dass Penny doch wahlloser ist, als sie ihn glauben lassen möchte. Wie traurig ist das denn??

Und damit bin ich durch. Mit allen 135 Folgen to date. Und habe nun begonnen, wahllos Folgen zu schauen, die ich schon kenne. Ich weiß wirklich nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um die schöne Welt des California Institute of Technology Pasadena für mich zu entdecken.

Wussten sie, dass auch Steve Urkel in Pasadena geboren ist? Fährt jemand mit mir nach Pasadena?

Ich schließe mit dem aktuellsten Zugang zur Serie meiner Überlebens-Mantras:



*plöpp*

18.06.2013

"Sanity and happiness are an impossible combination."


Seit sich in meinem Zimmer kein Fernseher mehr findet, muss ich versuchen, andere Wege zu entdecken, mein Bedürfnis nach servierfertig gemachtem Entertainment zu stillen. Und da außer der Bachelorette, die zur Zeit in der neunten Staffel einen Mann für Desiree sucht (statt für AshLee, so wie ich es wollte), sehe ich mich mehr und mehr gezwungen, auch über den Horizont des Scripted Reality TV hinaus zu schauen.


Und nachdem ich The Big Bang Theory bis auf ein paar wenige Folgen der vierten Staffel nun schon komplett gesehen habe und drauf und dran bin, auch meine Lücken bei Parks & Recreation und Cougar Town zu füllen, habe ich heute meine neue neue Lieblingsserie entdeckt: Wilfred. Genauer gesagt Wilfred (US), denn eigentlich ist Wilfred australischen Ursprungs, aber für die US-Version wurde Elijah Wood verpflichtet, und das macht das Konzept noch aufregender, als es so schon ist.



Eigentlich erklärt der Trailer hier alle Basics, die man benötigt, um den groben Rahmen zu verstehen, und da ich erst drei Folgen gesehen habe, kann ich viel mehr auch noch gar nicht berichten. Macht aber großen Spaß. Und nachdem die erste Staffel gestern erst im deutschen Free TV angelaufen ist, startet in den USA übermorgen schon die dritte Staffel. Wenn ich bis dahin auf dem aktuellsten Stand sein möchte, liegen also noch 23 Folgen vor mir. Und das, wo ich heute im Garten grillen und morgen in der Jungen Garde Sigur Rós lauschen möchte.

Adé, Schlaf.



*plöpp*

22.05.2013

We just throw our hands up to the sky and say hasa diga eebowai!


Hauptsächlich, um das Thema endlich aus meinem System zu bekommen präsentiere ich heute: Urlaubsfotos! Wie der ein oder andere mitbekommen haben mag, war ich ja vom 29.03. bis 14.05. auf Reisen von Dresden über Berlin über London über Cambridge über Oxford über Leeds und über Liverpool und Schönefeld wieder zurück nach Dresden. Dass sich die Freude an diesem Ausflug in Grenzen hielt, hatte ich ja schon einmal erwähnt, aber Bilder habe ich trotzdem gemacht, und die gibt es: Hier.


Eines meiner Highlights in London waren Hampstead Heath und Highgate, eine Ecke der Stadt, die ich vorher noch nicht besucht hatte. Und obwohl Kenwood House aus Sanierungsgründen geschlossen und von Baugerüsten umgeben war und der Wind so eisig pfiff, dass aus meinem ursprünglichen Plan, im ganzjährig geöffneten Hampstead Heath Lido anzubaden doch nichts wurde, konnte ich auf dem Parliament Hill und um die Seen wunderbar spazieren gehen, auf dem alten Highgate-Friedhof die Ruhe genießen und unter der Hampstead Pergola sowie vom Golders Hill Park aus der Sonne dabei zusehen, wie sie langsam hinter London versank. Und wenn es bei 5°C schon so schön da ist, will man an einem richtigen Sommertag wahrscheinlich gar nicht mehr weg. Das wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, das ich zu Besuch war.



Ein zweites Highlight in London war das ebenfalls neue Erlebnis, ein Musical am Londoner West End zu sehen. Denn aus irgendeinem Grund war ich vorher einfach nie auf die Idee gekommen. Wobei mir nach wie vor schleierhaft ist, was ich sonst abends gemacht habe, denn bis auf das London Eye schließen alle Attraktionen spätestens 18 Uhr. Aber wie auch immer: Diesmal habe ich es endlich geschafft, und während ich von "Viva Forever - A Musical based on the songs of the Spice Girls" im Piccadilly Theatre nur so halb angetan war, war ich hin und weg von "The Book of Mormon" (Offizielle Homepage | Soundtrack bei Spotify) im Prince of Wales Theatre. Ein Musical, geschrieben von den Machern von South Park, was eigentlich schon Grund genug ist, sich dafür zu begeistern. Aber wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht schon lange Tränen gelacht hätte, dann spätestens, als der fröhliche Ugander-Stamm "Hasa Diga Eebowai" anstimmte - großartig vorgetragen und in seiner Aussage so erfrischend einfach, dass ich es zu einem meiner neuen Mantras erklärt habe. Was allerdings nicht heißen soll, dass ich Glauben ablehnend gegenüber stehe. Denn auch wenn aus dem Book of Mormon zum Ende des Musicals das Book of Arnold wird, ein Buch ist es immernoch. Und Im Fazit müssen sogar Trey Parker und Matt Stone einräumen, dass es ohne Spiritualität nicht geht. Ob das nun so gewollt war oder nicht.


Zoo geht immer. Gucke mal, was das Erdmännchen da macht. Was macht'n das Erdmännchen da? "Guten Tag, ich bin Elektriker. Ich habe gehört, ihre Lampe flackert?"


Auf meinem weiteren Weg fühlte ich mich wieder sehr wohl in Camden Town und auf seinen Märkten, und als ich mich dann an London satt gesehen hatte, waren auch Cambridge und Oxford sehr schön. Wobei Cambridge noch ein bisschen schöner war. Unter anderem, weil ich dort die Gastfreundschaft von zwei unglaublich sympathischen Menschen genießen durfte, die mir für die Dauer meines Aufenthalts unbekannterweise Obdach gewährten und mir das Cambridge Arts Picturehouse, ein sehr charmantes Programmkino, die Stadt, die Colleges und die hiesigen Pubs nahe brachten. Das Gute im Menschen ist also doch keine Legende. Danke, Christian! Auch für den Gedankenanstoß, dass sesshaft sein am Ende vielleicht gar nicht so schlecht ist, wie ich es bisher empfunden habe.


Und schließlich fand die Reise mit Hilfe alt bewährter Komponenten noch einen würdigen Abschluss. Zunächst gab es in Oxford englisches Fernsehen, um die Wartezeit bis zur Abfahrt nach Leeds zu überbrücken, und wie gewohnt konnte das Programm mit einer Überraschung aufwarten: The Big Bang Theory! Wogegen ich mich ja bis jetzt gewehrt habe wie gegen jede andere Serie, die nicht Reality TV ist, auch, aber da ich die Fernbedienung für den Fernseher im Oxford'schen Hostel nicht finden konnte, war ich gezwungen, Sheldon Cooper zu lauschen. Und es war soooo lustig. Habe ich diese Erkenntnis also gleich weiter nach Leeds getragen und auch die kleine Kathleen konnte sich für den Spaß begeistern, so dass ich für unseren kommenden Urlaub schon die komplette sechste Staffel organisiert habe, und zu guter Letzt war eben jene kleine Kathleen so lieb, mich gegen ihren Willen noch einmal in die Brewery Wharf zu begleiten. Ich bade doch so gern im Vergangenen. Weswegen ich auch von Liverpool zurück geflogen bin. Was eine scheiß Idee war. Aber scheiß Ideen regnet's dieses Jahr ja eh bei mir. Also lieber gleich alle aufbrauchen, damit 2014 die Sonne scheint.

Dafür, dass ich diesen Post eigentlich in 5 Minuten erledigt haben wollte, hat das wieder viel zu lange gedauert hier. Ich denke darüber nach, meine Kamera erneut zu verkaufen.

Adé derweile!

*plöpp*

31.01.2013

Nächster Monat, bitte.


...und damit der Winter auch im Blog nicht all zu lange all zu präsent bleibt: Wer abkackt wird angemalt! Eigentlich wollte ich ja ein schönes Gruppenfoto von mir und meinen drei besten Freunden machen, aber der Elefant hat sich mal wieder so verwegen in Pose geschmissen, dass der Edding das Naheliegendste war. Im Großen und Ganzen vertragen wir uns aber bestens, und feiern deswegen heute in trauter Einheit, ergänzt lediglich durch erlesenen Damenbesuch, den Ausstand des Monats Januar.


Es reicht aber auch wirklich langsam. Wobei sich ja im Januar wieder zu bewahrheiten schien, was eigentlich bereits bekannt ist: Um so höher die Erwartungen, um so herber die Enttäuschung. Böse hat's der Januar aber sicher nicht gemeint, und damit wir wenigstens noch einen versöhnlichen Abschluss finden, schenkt er uns heut' Abend gleich zwei absolute Highlights der Fernsehunterhaltung: "Beauty and the Nerd" und "We Love Sölden".


"Beauty and the Nerd" nun endlich 1:1 übernommen vom US-amerikanischen bzw. australischen Vorbild "Beauty and the Geek", und wie die Bilder zeigen, selbst in der Ausgestaltung eine exakte Kopie der letzten Staffel "Beauty and the Geek Australia" - "We Love Sölden" als Fortsetzung von "We Love Lloret", und all unsere Lieblingsknalltüten sind auch diesmal wieder dabei. Inklusive einer Neuen. Wo ich nicht weiß, wer die braucht. Aber eine mehr kann sicher nicht schaden.


Passend dazu habe ich mich auch beim Einkauf in der Frida nicht lumpen lassen, damit der Gaumenschmaus zum TV-Programm passt, und wenn jetzt nichts mehr anbrennt oder spontan explodiert, dann wird der heutige Abend nochmal gut. Richtig gut.

In diesem Sinne:

"I'm hoping only for the best and then expecting nothing less,
as misguided as it seems following only my dreams -
it's a widely known fact that it is we who hold the key
to set us free."



*plöpp*

05.01.2013

"What I hear when being yelled at is people caring... loudly at me."
(Leslie Knope)


Habe ich mir also gute Vorsätze genommen, und was ist? Pisswetter. Ich möchte nicht schimpfen, aber mit Wind hab ich's ja so gar nicht. Zu keiner Tages-, Nacht- oder Jahreszeit, egal bei welchen Witterungsbedingungen, egal bei welchen Außentemperaturen. Er bläst mein Haar aus der Form. Und das mag ich nicht.

Daher bin ich aktuell auf der Suche nach Aktivitäten, die drinnen Freude bereiten, bis meine neue Kamera und das entsprechende Kamerawetter dazu endlich da sind. Zu zweit in diversen Ausrichtungen einfach nur daliegen und dem Heizlüfter lauschen, während der Wind den Regen gegens Fenster schlägt, geht schonmal gut. Ist aber leider auch nicht rund um die Uhr realisierbar. Deswegen heute mit der Tina mal wieder beim Sport gewesen, und wie im plumpen Neujahrsklischee war die Bude tatsächlich brechend voll. Das Gefühl danach war aber noch genau das gleiche, wie letztes Jahr. Ein revitalisierendes. Geht also auch gut.

Nur allein daheim fehlen mir immer wieder auf's Neue die Ideen, und zur Realisierung der Ideen, die ich alle schon aufgeschrieben habe, bin ich zu faul, wenn ich in meinem gemütlichen Drehsessel sitze. Deswegen auch heute wieder viel zu viel Zeit damit verbracht, im digitalen Universum nach guter, audiovisueller Unterhaltung zu suchen. Und erfreulicherweise auch fündig geworden:


Nachdem ich ja bisher weder The Big Bang Theory noch Dexter noch Gossip Girl noch Grey's Anatomy noch Teen Wolf noch Glee noch sonst irgendeiner dieser Serien, die andere Menschen auf Viewing Parties zelebrieren, etwas abgewinnen konnte, habe ich nämlich jetzt endlich die Serie gefunden, die auch mich zum kichern bringt: Parks and Recreation. Was mir 2011 schon an's Herz gelegt wurde. Aber der Junge, der es mir empfahl, ging zwei Wochen später nach Niedersachsen. Obwohl er nicht sollte. So dass ich dann auch die Serie nicht sehen wollte. Nun habe ich aber doch mal rein geschaut, habe die sechsteilige Pilotstaffel bereits geschafft, und die nächsten dreieinhalb Staffeln warten schon sehnsüchtig darauf, mein glockenhelles Lachen zu hören, wenn Amy Poehler alias Leslie Knope wieder lauter lustige Gesichter macht, während sie selbst in der trübsten Brühe noch hell die Hoffnung schimmern sieht. Ganz ganz drollig.




Und wenn die Augen zwischendurch mal eine kleine Pause brauchen, höre ich gerade ganz begeistert die Soundtracks zu "Beasts of the Southern Wild" und "Glory at Sea/ Death to the Tinman" rauf und runter. Beide von Benh Zeitlin und Dan Romer arrangiert. Oder wie man sagt, bei Instrumentalsoundtracks. Den Film zu "Beasts of the Southern Wild" fand ich zwar unglaublich anstrengend, und auch, wenn es in Louisiana und anderswo in den USofA tatsächlich so aussieht und so stattfindet - ich möchte das nicht sehen. Gerade diese kaputte Dynamik und der verbohrte Stolz, der jedem vernünftigen Argument einfach zehnmal hintereinander merkwürdige verschobene Werte entgegen schreit.... das ist mir zu fern. Aber wie gesagt: Die Musik hat für vieles entschädigt.

Das war jetzt wieder 'ne Menge Lärm um nichts, aber keine Sorge: Das schöne Wetter kommt. Und dann wird sich hier wesentlich weniger Schrift, begleitet von wesentlich mehr Bildern finden. Bis dahin:

*plöpp*

21.07.2012

Mein Abend mit Miss Piggy
oder: "Absolutely hilarious. Sometimes on purpose."

Gestern hatte ich ja bereits erwähnt, dass ich gern einen versäumten Film aus dem Kinojahr 2012 schauen wollte und gefragt, ob jemand zu den vier Kandidaten eine Meinung hat. Und nach reger Beteiligung ergab sich folgendes, denkbar knappes Ergebnis: 1:0:0:0 für die Muppets.


War mir aber letztlich recht. Denn nach "Safe House" hätte ich wahrscheinlich nicht mehr schlafen können, und am Muppets-Film war ich schon lange sehr interessiert. Obwohl ich nie Muppet-Fan war. Ich kann mich nichtmal erinnern, auch nur eine einzige ihrer Shows geschaut zu haben. Aber für den aktuellen Film hatten Kermit und Miss Piggy die Marketing-Maschine ja so dermaßen angeschmissen, das konnte man gar nicht ignorieren.

Aber auch, wenn ich gegen plumpes Plakatieren und einfallslose Werbung ja eigentlich immun bin, die Handpuppen waren einfach zu gut. Erst hatte Peter die Muppets im Interview...


...dann war Miss Piggy Gast-Jurorin bei "Project Runway All Stars" (präsentiert von Angela Lindvall, weil Heidi Klum gerade Besseres zu tun hatte) und war darüber hinaus auch die Klientin, für die jeder Designer ein Outfit für den roten Teppich entwerfen musste (Staffel 10 hat übrigens vorgestern begonnen)...


...und zu guter Letzt füllten sie und ihre Mitmuppets auch noch eine halbe Episode der aktuellen Staffel von "The Bachelorette"...


...eine großartige Staffel mit Emily Maynard als fürchterlich sympatischer Hauptpreis und Jef Holm und Arie Luyendyk Jr. als gleichermaßen sympathische Finalisten. Finale ist nämlich Sonntag Abend, für mich dann also erst am Montag - was der einzige Grund ist, warum ich erst am Dienstag in den Urlaub radele.


[Jason Segel and Walter - "Man or Muppet"]

Achso, der Film? Der war auch sehr lustig. Auch wenn die Musiknummern im englischen Original besser klingen, als in der deutschen Version. Aber darüber habe ich galant hinweg gelacht. Für einen gemütlichen Abend bei Chips und Bier Gurken-Sticks und Fencheltee auf jeden Fall wärmstens zu empfehlen.



Und wer das Geld für die DVD nicht ausgeben möchte, aber trotzdem mal kurz lachen will: Im Vorfeld wurden mehrere Trailer für den Film veröffentlicht, allesamt nochmal separat gedreht, also nicht nur Zusammenschnitt, und allesamt Parodien auf andere Filme, unter anderem Hangover ("The Fuzzy Pack", siehe hier), The Green Lantern ("(It's not easy) Being Green"), diverse Liebes-Schnulzen ("Green with Envy") oder Verblendung ("The Pig with the Froggy Tattoo").

Ging der gestrige Abend also schonmal gut, und ich hoffe, dass sich das auch heute fortsetzt, denn gleich gehe ich zum Friseur. Mit lauter Screenshots von Jef Holm (der Linke von beiden) im Telefon. Vielleicht klappt's ja diesmal.

*plöpp*

12.04.2012

Dann mal doch.


Also, ich war zwar im Kino, aber das muss jetzt mal warten, denn was ich heute gelesen habe, da blieb mir die Spucke weg:

Richterin Barbara Salesch beendet ihre On-Screen-Karriere. Sie möchte lieber malen.

o_O

Ich meine, sie hat doch da Zettel vor sich liegen. Muss die überhaupt Text lernen? Und wenn ja, kostet das so viel Zeit, dass nicht mehr genug Zeit zum malen übrig bleibt?


Oh Malen, du hast ja keine Ahnung, welche Ikone du uns aus den Händen, respektive Bildschirmen reißt. Ich muss zwar einräumen, dass ich in letzter Zeit auch nur sehr sporadisch, um nicht zu sagen nie, eingeschaltet habe, aber was die Barbara Salesch, die Ulrike Tasic, der Bernd Römer und ich schon für endlose, schöne Stunden miteinander verbracht haben... Einfach so da sitzen, eine Stunde, Recht sprechen, Kaffee trinken und verblöden.

Ich habe es geliebt. Und keiner ihrer Nachahmer konnte ihr das Wasser reichen.

Nun ist es vorbei. Nach läppischen 2356 Folgen. Und endet morgen, am Freitag den 13., um 15:00 Uhr mit der letzten Folge auf Sat1. Wofür ich extra meinen allerersten Facebook-Event kreiert habe. Lasst uns noch einmal zusammen kommen, ihre Verdienste zu würdigen.

Ich weiß nicht, was alle an diesem Malen finden, aber vielleicht sollte ich es auch einmal ausprobieren...

*plöpp*

26.03.2012

Hausarbeit featuring Kultur.

...und eine neue Aufwasch-Sendung hab' ich.

Nervt das eigentlich, wenn ich jeden Post so beginne? Oder ist es vielleicht sogar ultra-hipp? Ich mache das eigentlich gar nicht bewusst, um das irgendwie zu etablieren, sondern nur, weil mir nichts Besseres einfällt. Aber vielleicht fetzt das ja?
Egal.

Hab' ich ja schon seit längerer Zeit kein Notebook mehr, und ebenfalls seit längerer Zeit schon keine Küche mehr, von der aus ich in's Wohnzimmer schauen kann, habe also dementsprechend keine Möglichkeiten, fern zu sehen während ich aufwasche, habe aber vom Weihnachtsmann 2011 so ein Tablet-Dingsbums bekommen. Und auf dem Tablet-Dingsbums kann ich diverse Mediatheken kostenlos durchforsten. Allerdings nicht die Mediatheken der Sender, die mein schmales Gemüt normalerweise vorzieht. Habe ich also mal geschaut, was die Kostenfreien so im Angebot haben und festgestellt, dass die ZDF Mediathek gar feine Schätze bereit hält.

Und so ist es mir jetzt schon fast ein liebes Ritual geworden, die Spüle einzulassen und währenddessen Robert (das Tablet-Dingsbums hat einen Namen) auf der Küchen-Couch zu platzieren, um dann während des Aufwaschens "Roche & Böhmermann" schauen zu können.

Genau erklären kann ich zwar nicht, was mich daran so fasziniert, denn eigentlich ist es auch nur Talk, aber es ist optisch schön, ich mag die Charlotte Roche immernoch, die Gäste sind gut ausgewählt und die Einspieler zu selbigen sind großartig gemacht.

Kann ich nur empfehlen, und bin ich scheinbar auch nicht der Einzige.

Und wenn dann noch nicht alles aufgewaschen und abgetrocknet ist, unterhält mich Sarah Kuttners neues Magazin "Bambule" genau so gut.

Und wenn ihnen das egal ist: Das wird jetzt öfter vorkommen ;)

*plöpp*

03.11.2011

Weil mich heute keiner küssen will...


...beschäftige ich mich halt mal anderweitig.

Unter anderem damit, Dinge zu essen, die an einem zwischenmenschlichen Tag nicht gehen. Knoblauch-Frischkäse/Zwiebel-Klansch, vergraben unter Leerdammer, gebettet auf Bio Company-Brötchen zum Beispiel. Und nein, ich habe diese Brötchen nicht selbst bezahlt. Wenn die wüssten, dass ich Kaufland-Frischkäse auf ihre kostbaren Backwaren schmiere... Mir egal.


[Nick Zano in Cougar Town, S01E03.. Aber André Zano klingt nicht, oder?]

Und wenn ich dann satt bin und noch eine Folge Cougar Town geschaut habe (gestern begonnen - sehr zu empfehlen), versuche ich weiter, mich in die Welt der Indie-Musik einzuhören. Was mir bisweilen schwer fällt, denn irgendwie klingt alles gleich. Aber so ging es mir damals auch mit Black Music. Und inzwischen kann ich ihnen den Unterschied zwischen Lil' Wayne und Lil' Jon erklären.


[The Good Natured - Wolves (Crystal Fighters Remix).]


[M83 - Raconte-moi une histoire.]

"It's a very tiny frog.
[...]
If you touch its skin
you can feel your body changing
and your vision also
and blue becomes red and red becomes blue
and your mommy suddenly becomes your daddy
and everything looks like a giant cupcake."



[Efterklang - Alike (Scene taken from "An Island").]

Keine Ahnung. Gerade ist schon wieder gemischter Salat im Kopf, und so richtig Sinn macht hier nichts, aber schön bunt ist es trotzdem, isn't it?

Herzlichen Donnerstag!

*plöpp*