
Keine Zeit. So ist das dann, wenn man 8 Stunden werktut und dann auch noch soziale Kontakte pflegt. Ich bin so stolz auf mich.
Heute also mal wieder die Wenig- Zeit- Lösung schöner Mann: Mein neuer bester, israelischer Freund Roy Lavi (ModelMayhem).
*scha'nurrrrrrr* [rollendes rrr]
18.07.2009
Du kleiner, geiler Israeli du.
17.07.2009
Ich bin bereit, ich bin bereit, ich bin bereit... zu feiern!


Herzlichen Glückwunst zum Geburtstag, mein poröser Kämpfer für Stumpfsinn, Disziplin und ganz viel Sonne aus dem Arsch!
So gesehen erfüllt Spongebob Schwammkopf tatsächlich unbedingte Vorbildfunktion.
Die Meinungen über seine Erstausstrahlung scheinen zu variieren, aber VH1 meint, es wäre der 17. Juli 1999 gewesen und das passt mir gerade gut. Ich war Fan der ersten Stunde und wurde damals noch müde belächelt.
Allen, die mich damals ausgelacht haben, einen fröhlichen Lockruf der Quallenkönigin (Spongebob S02E10: I'm Your Biggest Fanatic - Skip to 5:30)
Und als Geburstagslied alle zusammen:
Yeah.
♪♫Du bist ein taubes Nüsschen.♪♫
Yeah.
♪♫Wir alle sind taube Nüsschen.♪♫
Yeah.
♪♫TAUBE TAUBE TAUBE NÜSSCHEN YEEEEEAAAAAH!♪♫
Wer 41 Minuten und 53 Sekunden Zeit hat, hier VH1's "Square Roots. The Story of SpongeBob SquarePants."
16.07.2009
Rise and shine.
Halb fünf aufstehen stinkt ja eigentlich. Aber wenn es dann so aussieht, lohnt sich das Schlafdefizit mehr als:
4:26
4:49
4:59
5:21
5:27
5:32
14.07.2009
Sozialisierung fruchtet.

9:00 Uhr: Frühstück in der Planwirtschaft mit der fabelhaften Paula.
11:30 - 20:00 Uhr: Arbeiten auf einer Station, auf der die Assistenzärzte "Trust me, I'm a doctor"- Shirts tragen und auf der Medizinstudenten im Praktischen Jahr selbst gebackenen Apfelkuchen mitbringen.
20:30 Uhr: Spätshop- Bier- Trinken auf der Alaunstraße mit der fabelhaften Annie.
Step by step discovere ich meine Leidenschaft für andere Menschen.
Nicht, dass ich mich irgendwann scheiße finde, weil alle anderen so toll sind.
4:30 Uhr: Aufstehen.
= Gute Nacht, Welt.
:)
13.07.2009
Desire.

Wo das blaue Vogelkind sonst nur Scheiße baut, aber den sehnsüchtigen Blick abrufen, wenn er von ihm gefordert wird, das kann er. Oder sie. Wir wissen es immernoch nicht. Seine Wachshaut ist weder blau noch braun. Ihre Wachshaut. Was weiß ich.
Gern hätte ich heute geschrieben, wie begeistert ich von "The Energy Never Dies" bin, doch bis auf "Showdown" und "Rock that Body" finde ich den Rest des Albums nur so mittel bis kacke. Mit sowas lass' ich Fergie nicht auf meiner Einzugsparty auftreten.
Um das musikalische Loch zu füllen stattdessen ein Ausflug nach Bizarro World:
Aus irgendeinem mir unerfindlichen Grund habe ich heute auf Arbeit von 6.00 bis 14.30 heiter Heidi Stern gesummt. Und ich hatte Spaß daran. Die Medizinstudenten im Praktischen Jahr haben schon ganz komisch geguckt. Awkward.
Machste nix und singste mit.
[Jennifer Rush - "Destiny" | "Heart over Mind" | "Ring of Ice"]
12.07.2009
Reizüberflutung und es fühlt sich gut an.

[Einfach mal so eingestreut. Linkin Park - "New Divide" (Transformers: Revenge of the Fallen OST)]
Wie bereits erwähnt, gestern an der Museums- Sommernacht Dresden 2009 teilgenommen.
Hier die Top 5:
5. Die Evolution des männlichen Genitals.
Das Japanische Palais zeigte "Verwandelte Götter - Die antiken Skulpturen des Museo del Prado zu Gast in Dresden". Wo ich ja aufgrund zahlreicher Italien- und Griechenland- Reisen ein bisschen traumatisiert bin, was Säulen und Steinhaufen angeht, aber Schniedel gucken geht immer. Manch Gemächt war offensichtlich abgeschlagen worden, aber einige Skulpturen sahen auch aus, als wär' er einfach nach innen gewachsen. Anderen hingegen wuchs er dann doch hinaus, so dass sich die Frage aufdrängte, ob das Glied an sich eigentlich schon immer nach draußen zeigte. So generell. Dämlich und hoch wissenschaftlich zugleich.
Man muss sich halt nur seinen eigenen Spaß machen.
4. Mein Hochzeitsschmuck.
[Einfach mal so eingestreut. Jeanette - "Wild at that".]
Das Museum für Völkerkunde zeigte "Wunder Regendwald. Amazonien." und ich war hin und weg von all dem bunten Federschmuck, der auch prima nach Hawaii passen würde, das nach wie vor die Location der Wahl für meine Hochzeit ist. Egal, ob ich nun mich, einen willenlosen Schimpansen oder doch vielleicht einen echten Mann ehelichen werde.
Neben Kopfbedeckung und Rückenschild auch ein weiteres, neckisches Accessoire ausgemacht: Den Penisstulp (enpën min). Würde sicher auch witzig aussehen unterm Baströckchen.
3. Murgh.
[Einfach mal so eingestreut. Pink - "It's all your fault".]
...und auch gespeist haben wir im Japanischen Palais. Murgh gab es. Indische Küche. Auch wenn ich den indischen Bezug nicht verstanden habe, aber man kann ja auch mal verrückt sein. Weder außergewöhnlicher Augen- noch Gaumenschmaus hat Murgh allerdings allein aufgrund seines Namens schon Platz 3 verdient.
Über Murgh's Bekömmlichkeit gingen die Meinungen auseinander, denn während sich mein mit Bier hintergespültes Murgh unauffälig verhielt, spürte meine Begleitung sein mit Lassi hintergespültes Murgh noch 6 Stunden später nachmurgheln.
Selbst probieren.
2. Das Historische Grüne Gewölbe.
Auch hier spielte Murgh eine entscheidende Rolle, denn Murgh war Gesprächsgrundlage einer Konversation zwischen meiner Begleitung und zwei alten Damen, die darin mündete, dass wir eine Freikarte ins Historische Grüne Gewölbe hatten. Davon gab es nur 200 Stück zu gewinnen. Wir hatten allerdings nichtmal die relevante Lostrommel gefunden und ich für meinen Teil das Grüne Gewölbe schon abgeschrieben, doch meine Begleitung roch wohl das Ticket in der Tasche der alten Frau, erzählte ihr von Murgh und das fand die dann so nett, dass sie uns ihr gewonnenes Ticket vermachte.
Und wer braucht schon Losglück, wenn er Charme und zwei rollige Sugar Mommas am Start hat?
Drinnen war's dann auch sehr schön. War logistisch bisschen ungünstig, denn da wir schon eine Weile auf den Beinen waren, meldeten sich im Pretiosensaal die altersschwachen Rücken, aber so ein bisschen beeindruckend war es trotzdem. Besonders schön fand ich alle Stücke, in denen irgendwie ein Nautilus- Panzer verarbeitet war, die Smaragde im Juwelenzimmer, einige Elfenbein- und Bernsteinstücke sowie den Eulentrinkbecher. Eulentrinkbecher waren im Mittelalter sehr beliebt. Nämlich.
...und er hier musste mir meinen Audioguide erklären, einstellen und anschließend desinfizieren. Genugtuung.
Wer weder Lust hat, ein halbes Jahr auf seine Karte zu warten, noch in Betracht zieht, Geld für eine Schatzkammer auszugeben, aus der man dann doch nichts mitnehmen kann, dem sei das Bildarchiv der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ans Herz gelegt. Auf 666 Fotos haben die so gut wie alles abgelichtet.
1. Meine Begleitung.
Ich habe eine Weile gebraucht, um das einzusehen, aber alles allein zu unternehmen ist halt doch nicht das Non Plus Ultra. Eine Begleitperson verdoppelt einfach jedes Vergnügen. Eine wie meine Gestrige potenziert es sogar um ein Vielfaches. Und selbst kleinere, organisatorische Mängel fallen dann gar nicht mehr ins Gewicht.
Die Begleitperson als Event im Event.
Selbst probieren.
So. Da sind es schon nur Top 5 und trotzdem 2 Stunden gesessen. Ist aber auch schön, wenn man die 2 Stunden hat.
Gediegenen Restsonntag miteinander :)
11.07.2009
Soll ich ihn auspacken?? [Updated]
Da muss man schon ein sehr fröhlicher Mensch geworden sein, um sowas im Briefkasten haben zu können. Als ich das letzte Mal bei der Gagfah war, wunderte sich die Gagfah- Frau auch schon, warum keine Frau W. kam. Die hatte doch angerufen. Ugh.
Zwar läuft es meist darauf hinaus, dass ich in einer Beziehung die Mutti bin, aber mein Mitbewohner und ich sind in keiner Weise romantisch verbandelt. Keine Notwendigkeit also, Rollen zuzuteilen.
Vielleicht sollte ich doch mal den Vermieter wechseln.
Bonus:
Auf Wunsch einer einzelnen Dame hier noch meine Einkaufstüte vom Samstag, dem 11.07.2009. Genauer genommen deren Inhalt.
Kapuzenjäckchen von Harry & Mandy, so mittel imprägniert, könnte man also zur Not sogar als Wetterjacke und damit als sinnvolle Anschaffung anpreisen. Ich komm' einfach nicht vorbei an Kapuzen.
Daneben das Silver Surfer- Shirt, wegen dem ich extra zu Harry & Mandy geradelt bin. Ich komm' einfach nicht vorbei an Marvel- Shirts.
Auf beidem gebettet meine Karte für die Museumsnacht.
Dazu in der oberen Bildhälfte hübsch drapiert meine Kartoffeln, von denen ich leider schon die Hälfte zu Bratkartoffeln gemacht hatte, bevor das Foto entstand, Freiberger Biergetränk, billiger preisgünstiger Eiskaffee und mein Standardbrot, von dem ich pro Woche 2- 3 Packungen verschleiße.
Außerdem heute zum allerersten Mal finanzielle Not erfahren, als ich 2 wundervolle Hemden zurück ins Regal hängen musste, um bis zum Fünfzehnten noch was essen zu können. Mir blutet das Herz. Immernoch.
So. Geld alle ;)
Update 2:
Dass Frizz Horrorskop für den Monat Juli liefert eine mögliche Erklärung für das MannFrauProblem:"Bier enthält angeblich Östrogen! DU trinkst trotzdem weiter - ist ja Sommer und warm. Und die Kollegen aufm Bau werden sich sicher auch an deine rosa High Heels gewöhnen."
10.07.2009
Topfpflanzenparty, Alter! Part Deux.
Ich muss mein Schreibheft hier mal wieder ein bisschen banaler bekommen. Den geistigen Anspruch kann ich auf Dauer nicht aufrecht erhalten.
Deswegen:
Mein Garten.
Auf meinem Weg zur absoluten Autarkie kaufe ich gerade jede fruchttragende Pflanze, die Netto, Diska oder der Pfennigpfeifer im Angebot haben. Wir starten mit 2 Tomatenpflanzen, die inzwischen sogar schon 3 rote Minitomaten tragen, einer Erdbeerpflanze und einer "Bananenpflanze". Hab' mich schon gewundert, wie an dem Ding mal Bananenstauden hängen sollen, stellte sich dann aber heraus, dass es sich lediglich um gelbe Paprika handelt. Auch gut.
Ich hoffe nur, dass bald auch die Vodkablume, der Sektbaum und der Bierbusch im Angebot sind. Sonst wird das nix mit Autarkie hier.
Ich muss gießen.
Nimm mich hier und jetzt.

Eine der merkwürdigen Nebenerscheinungen des Glücks ist, dass auch die persönlichen Ansprüche steigen. Ich habe den Zusammenhang selbst noch nicht so richtig ausgeknobelt, aber während mir vor einer Weile von 10 männlichen Models maximal eins nicht gefiel, hat sich das inzwischen umgekehrt. Vielleicht habe ich mich auch nur satt gesehen.
Gelegentlich stolpert man dann aber doch mal über das ein oder andere Foto, das man am liebsten vom Fleck weg begatten würde. Sie sehen Caleb Halstead, jüngst abgelichtet von Greg Vaughan. Dieser Blick. Geht über die Netzhaut direkt in den Schlüpfer. Habe ich Sekt getrunken?
Ich glaube ja.

08.07.2009
Mutti, ich muss dir mal was sagen..

Meine Mutti ist ja sehr sehr emotional, was meine Befindlichkeiten angeht. Bisweilen bekommt sie feuchte Augen, wenn ich ihr nur erzähle, dass ich einen der vielen Tage meines Lebens genossen habe, statt einfach nur zu sagen "Ja, war nett."
Schick' ich ihr also meine Kurzbiographie, im festen Glauben, sie würde sich darüber freuen, endlich mal ein fröhliches Einzelkind am Start zu haben. Stattdessen stellt sie fest:
"Da steht ja gar nicht drin, dass du schwul bist. Das war doch aber ein riesiger Einschnitt in deinem Leben."
Nein, Mutti. Das war es nicht.
Der Tod meiner zweiten Maus war ein größerer Einschnitt in meinem Leben, als die Feststellung, dass ich schwul bin. Und meine zweite Maus war echt langweilig. Genau genommen war das weder ein Einschnitt, noch eine Feststellung. Das war so.
Wollte sie nicht verstehen. Ich diskutier' da auch nicht. Wer weiß, was sie über die Schwulen gelesen hat. Und ich mach' ihr auch gar keinen Vorwurf. Denn wenn man Geschichten von 14jährigen hört, die feststellen, dass sie Jungs süß finden und daraufhin ohne Dach über'm Kopf und ohne Mutter, Vater, Großeltern und Geschwister auf der Straße sitzen, freut man sich direkt über eine Mutter, die sich trotz der zu 99% definitiven Enkellosigkeit immernoch um das Wohl ihres Sprosses sorgt. Aber es will mir nicht in den Kopf, warum die Vorstellung, eine von der Heterosexualität abweichende Sexualität als normal oder gar selbstverständlich zu akzeptieren, in den meisten Köpfen der blanke Nonsens ist.
Nicht, dass es mich einen feuchten Kehricht interessieren würde, wenn Susi Sonnenschein mich für krank hält. Aber meine Mutter ist eine intelligente, weltoffene Person. Und sie kapiert's nicht.
Ich gebe einfach ihren Eltern die Schuld. Hatte ich schon die Geschichte von der Genesungskarte erzählt, die mir meine Oma schickte, als ich es mal spaßeshalber mit einem Outing versucht hatte?
An mir perlt sowas ab, aber psychisch labil oder gar emo möchte ich in meiner Familie nicht sein. Und meine Familie feiert den gemäßigt- liberalen Atheismus. Sollte man denken, da geht mehr.
Arme, schwule Jugend.
