30.04.2012

Wenn S.H.I.E.L.D. ruft, eilen wir ins Kino...

Raten sie, wo ich war...

Im Kino, ganz recht! Nichts Neues, aber immerhin etwas, worüber man berichten kann. Und das gab es:

Marvel's The Avengers (Kristallpalast)


...war ja mein erster Besuch im Kristallpalast dieses Jahr, weil ich den Kristallpalast eigentlich nicht mag. So rein architektonisch. Drin ist es zwar schön, aber ich bin kein Freund solcher hysterischer, möchtergern-progressiver Architektur. Erst Recht nicht in einer Stadt, in der man eigentlich an die Vorhandenen Altbauten anknüpfen könnte. Im Rundkino kamen The Avengers allerdings nicht in 2D, und da ich nicht einsehe, einen wesentlich höheren Preis zu zahlen für einen Effekt, der mir bis jetzt noch nie eine wirkliche Erlebnis-Maximierung gebracht hat, wollte ich lieber 2D, und wenn dafür das schlechtere Kino her musste. War diese lange Erläuterung jetzt nötig? Egal.

Sowohl ich als auch mein treuer Gefährte sind ja große Fans des Marvel-Universums, und so hatten wir uns schon bei dem Gedanken an einen Film, in dem der Hulk, Iron Man, Black Widow, Hawkeye, Thor und Captain America gemeinsam gegen Loki um den Tesserakt kämpfen ein bisschen ins Höschen gemacht.

Und auch, wenn ich ja dieses elende Sprüchegeklopfe von besonders coolen Helden und Antihelden auf den Tod nicht ausstehen kann, und eben dies im Avengers-Film wieder bis an die Grenzen meiner nervlichen Belastbarkeit ausgereizt wurde, hat der Film trotzdem sehr gut unterhalten. Manche Sprüche waren einfach unnötig, aber zu Tony Stark gehören die dämlichen Sprüche nunmal dazu, und an anderen Stellen muss man sie einfach tolerieren. Wahrscheinlich wird das alles auch noch ein bisschen aufgespaßt, weil die Hauptzielgruppe der Nerds und Geeks im Leben sonst schon nicht viel zu lachen hat. Und aus diesem Blickwinkel betrachten ist der unnötige Vollpfosten-Humor schon wieder ein edles Element.


Optisch war der Film sehr schön, und auch wenn Chris Evans und Chris Hemsworth eigentlich so im Gesamt-Erscheinungsbild beide nicht so meins sind - wenn man länger hinschaut, gewöhnt man sich dran. Scarlett Johansson als Agentin Natasha Romanoff macht auch was her, und selbst Loki, den ich am Anfang fast ein bisschen albern fand als DEN Bösewicht überhaupt, wird sehr überzeugend dargestellt von Tom Hiddleston.


Bis auf einige inhaltliche Ungereimtheiten, die der bereits erwähnten Hauptzielgruppe, die ja in jedem Machwerk ihrer Helden frenetisch nach Fehlern sucht, wahrscheinlich wesentlich saurer aufstoßen, als mir, fügt sich der Film sehr schön in den Reigen der Marvel-Verfilmungen und bei Teil 2 bin ich definitiv wieder mit dabei.

In diesem Sinne:

*plöpp*



Kommentare:

Rich Rubin hat gesagt…

poa, wo hast denn den loki als spielfigur her? die muss ich für mein nachtkasterl haben.

Your Mother hat gesagt…

Ich fand die beiden ja auch ganz hinreißend.. Das Bild habe ich allerdings nur in einem anderen Blog gefunden, ohne Angabe der Bezugsquelle...
Sieht allerdings ein bisschen so aus, als könnte man sie auch selbst basteln... All zu filigran sind die ja nicht ;)

Rich Rubin hat gesagt…

basteln? ich freu mich schon auf dein gastgescheck beim nächsten stopover. ;>

Your Mother hat gesagt…

Mist.
Hätt' ich mal nix gesagt.
Aber ich kann ja mal schauen, was die einschlägigen Bastel-Fachhändler im Elbflorenz so anbieten an Einzelteilen ;)