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10.06.2011

30 Day Song Challenge - Day 3:
A Song That Makes You Happy.


Oy...

Aber ich bleibe beim guten Vorsatz, zu allem zu stehen, was mir aus dem Kopf fällt. Denn ich bleibe auch bei meiner Überzeugung, dass Alkohol lediglich enthemmt und die Barrieren für das, was raus will, beseitigt. "Ich war betrunken, ich war nicht ich." halte ich für den größten BS überhaupt. Aber die Diskussion wird dann juristisch und wieauchimmerwasauchimmerehzuspät...

DESWEGEN.... schnell Tag 3! Nötig ist's...

"A Song that makes you happy" war für mich allerdings eine einfach Wahl, denn seit ich The Gossip für mich entdeckt habe, machen sie mir nichts als gute Laune. Die Songs auf "Music for Men" erinnern mich immer wieder an die letzten Ausläufer meines fantastischen Sommers 2009, zu "Pop goes the world" habe ich vor der Body, Mind & Life Shaping Week 2009 die letzte Zigarette geraucht, das Konzert in der Zitadelle Spandau war eines der raren Highlights des vergangenen Jahres und überhaupt... die Beth, die macht mein Herz weit.

"Make noise from our frustration..." ... ganz groß.

Christian's und André's Auswahl folgen, sobald sie mir bekannt sind und ich am heimischen Schreibtisch sitze. Jetzt wird erstmal durch die strahlende Sonne zum Liegenschaftsamt spaziert. Und raten sie, was ich hören werde.

Ich grüße meine Mutti, und alle die mich sonst noch können. (Verzeihung Mutti, ich fand nur den Satz so lustig.)

Edit jetze:

A Song that makes Christian happy: Ike & Tina Turner - "River deep, mountain high".



"Happy? Schwierig. Hm. River deep, Mountains high steht hier Stellvertretend für fast alle Tina Turner Songs. Die schaffen es am ehesten mich "happy" zu fühlen. Oder so."

A Song that makes André happy: Imogen Heap - "Angry Angel", im Original von Yoko Kanno/ Scott Matthews.



"Dieser Song ist das Outro von "Ghost in the Shell - Stand Alone Complex" und heisst im Original "Lithium Flower". Das Album "I Megaphone" von dem dieses Lied stammt, ist speziell für den japanischen Markt produziert worden. Als ich es das erste mal gehört habe, hats mich fast weggehauen vor lachen. Muss man nicht verstehen - ich bin halt ein Nerd. :D"

Danke für's Zuhören! :)

05.02.2010

I object!



[Beth Ditto by Ellen von Unwerth | Virginia Jetzt - "Heavy Cross" (The Gossip Acoustic Cover.]

Auch dieses Jahr maßen sich die "Leser" der FHM wieder an, darüber zu urteilen, was sexy ist und was nicht.

Die Liste der 100 Unsexiest Women of the World führt 2010 eine Frau an, in deren Sexappeal 12 Megan Foxes, 17 Angelina Jolies, 13 Kate Beckinsales, 9 Scarlett Johanssons und 7 Adriana Limas auf einmal reinpassen:

Beth Ditto.



Jede Frau, die sich in diesen Posen ablichten lässt und nicht einmal rechtliche Schritte gegen deren Verbreitung einleitet, wenn sie am nächsten Morgen wieder halbwegs ausgenüchtert ist, verdient maximale Anerkennung für übermenschliches Selbstbewusstsein.

Und nichts in der Welt hat mehr Sexappeal, als ein gesundes Selbstbewusstsein. Was aufs erste Lesen klingen mag, wie eine Fette- Leute- Floskel, davon bin ich persönlich inzwischen ernsthaft überzeugt.

Auch nicht konform gehe ich mit Heidi Klum (Platz 4) und Charlotte Roche (Platz 10), und welcher Honk besonders lustig sein wollte, indem er Guido Westerwelle (Platz 2) mit zur Wahl gestellt hat, will ich gar nicht wissen.

Gott sei Dank kaufe ich diese "Zeitschrift" eh nicht.



Celebrate yourselves!

11.08.2009

Body, Mind and Life Shaping - Day 1.

[Der dicke Angler vor'm Puro Beach mag es sicher auch ganz doll: Jan Delay - "Oh Johnny"]

Erster Tag geschafft.

Die letzte Zigarette am Sonntag Abend ganz bewusst ganz tief inhaliert und den letzten Schluck Bier extatisch tanzend zu "Pop goes the world" ausgetrunken. Beides noch vor 0 Uhr, damit ich mir nicht vorwerfen muss, ich hätte die Body, Mind and Life Shaping Week rauchend und trinkend begonnen.

Am Morgen

  • Bauchübungen gemacht - gut
  • Einkaufen gewesen, nur gesunden Kram - gut
  • Alkohol im Netto komplett ignoriert - befremdlich
  • Stattdessen zwei Flaschen alkoholfreien Wein gekauft, den das Netto anlässlich meiner BMLS Week extra im Angebot hat - gut

  • Frühstück fest: 3 Vollkornbrötchen und 2 Nektarinen - gut
  • Frühstück flüssig: schwarzer Tee statt Kaffee - befremdlich [Kaffee ist auch gestrichen, da ich bei Kaffee ebenso wenig wie bei Alkhol ein Maß finde, Anm. d. Red.]
Der Tag

Gefahrensituation 1:

Ich bringe mein Fahrrad, welches vor geraumer Zeit samt meiner zarten Person von einem Auto erfasst wurde und dessen Vorderrad seitdem in der Draufsicht eiert, zur kostenfreien Reparatur. Nach Mickten. Auf dem Hinweg ist noch alles gut, denn ich sitze auf meinem Fahrrad, 20 Minuten feste treten - Ziel erreicht. Was ich nicht bedacht hatte: Fahrrad wird einbehalten. Ich also den kompletten Elberadweg zu Fuß zurück. Bei strahlendem Sonnenschein. Ein Szenario, das nur so nach Hefeweizen schreit. Ich trinke Bionade Orange- Ingwer.

Gefahrensituation 2:

Streit mit einer Freundin. Kein echter Streit, nur eine weitere, blöde Situation, auf die ich diesmal einfach mal mit meiner Meinung reagieren musste. Die auf der anderen Seite nicht so gut ankam. Blöde Situation. Ein Szenario, das nur so nach einem kühlen Pils und einer Zigarette schreit. Ich trinke Tee und kaue einen Kaugummi.

Gefahrensituation 3:

Es ist Abend. Die Wolken rücken zusammen, der Himmel dunkelgrau, bis *rumpel* *donner* *zisch* *blitz* *schütt* das Firmament in Tränen ausbricht. Ein Wolkenbruch - ein Szenario, das nur so nach einem Glas Rotwein und einer Zigarette auf dem Balkon schreit. Ich trinke Salbeitee und kaue mein Abendbrot.



Auch sonst alles gut geschafft - morgens viele Ballaststoffe, abends Käse- Hackfleisch- Lauch- Suppe mit einem verschwindend geringen Anteil an Kohlehydraten, eine Stunde Step Aerobic, gelesen hab' ich auch (zum Einstieg erstmal die Fit for Fun) und zum täglichen Spaziergang wurde ich ja, wie bereits beschrieben, eh genötigt.

Lediglich der Kopf arbeitet stärker, wenn er den ganzen Tag nüchtern bleibt. Gedanken und Fragen, die man nach dem zweiten Bier gern mal vergisst, drängen sich auf - erst Recht, wenn dieser verfluchte Fernseher- Ersatz von Radio eine Silbermond nach der anderen spielt. Habe aber festgestellt, dass The Gossip, The Ting Tings und Pink ganz laut aufgedreht fast genau so gut wirken wie Alkohol.

Nachdem ich dann einen Tag ohne jegliche Genussmittel gelebt hatte, fiel mir auf, dass ich ein Suchtmittel - mein ganz persönliches Suchtmittel - nach wie vor exzessiv nutze: meinen Fön. Aber ich habe beschlossen, mir diese eine Sucht zu lassen. Der Finanzplan für die neue Wohnung sieht eine stark erhöhte Stromrechnung schließlich bereits vor.

07.08.2009

"We can play it safe. Or play it cool."



[The Gossip - "Heavy Cross". Die aktuelle Dauerschleife. Beschaffung des Albums ist in Arbeit.]

Flotte Grüße aus dem klimatisch aktuell annähernd subtropischen Leipzig sendet euch der Einzige, der berechtigt ist, hier irgendwelche Grüße zu senden. Ishe.

Schön ist das. Sehr warm, aber ich besitze ja ein Deodorant. Das bald alle ist. Fällt mir grad ein. Aber statt ein Neues im DM zu kaufen, habe ich jetzt stattdessen einen Wasch- Elch. Braucht man auch.

Außerdem gestern Nachmittag Frettchen gucken gewesen und 100€ angezahlt, damit ich Ende August meine zwei Männer abholen kann. Bam! Und nun verstummet, skeptische Spötter.

Ansonsten hauptsächlich sehr sympathische Leipzigerinnen kennen gelernt und die Sonne genossen, gestern Abend erfolgreich mein Sodbrennen besiegt und jetzt Geht. Das. Erst. So. Richtig. Los. Spätestens morgen Abend.

Tanz steht auf dem Programm.

Süßer Vogel Urlaub.

"We can play it safe,
or play it cool,

follow the leader,
or make up all the rules,

whatever you want,
the choice is yours,


So choose."

10.08.2009

Mitgebrachtes, bunt und klingend.


Meine Mitbringsel aus dem schönen Leipzig muss ich diesmal portioniert präsentieren. Das passt sonst nicht aufs Bild.

Oben sehen sie:

  • 3 Shirts von Harry und Mandy, unter ihnen mein allererstes Rosafarbenes.
  • 1 Stoffbeutel (türkis) von Butlers - irgendwie finde ich Stoffbeutel als modisches Accessoire gerade unheimlich keck.
  • 1 neuer Fön, für den Fall, dass mein aktueller, der jetzt schon seit über 2 Jahren mitmacht, eines Tages die Hufe hochreißt - Karstadt Dresden verkauft nur noch scheiß Modelle..
  • 1 Räucherstäbchenhalter samt 20 Räucherstäbchen vom Tchibo Shop, die laut Packungsaufdruck nach frischer Wäsche riechen sollen. Für mich riechen sie nach Patchouli, aber immerhin habe ich jetzt endlich einen Räucherstäbchenhalter.
  • "Die Lehren des Konfuzius" vom großartigen 2001 Verlag für poplige 7,99€. Musste einfach ins Körbchen.
Ein riesiger, mitbringselbestückter (mitbebringselter? ... bringseln klingt lustig ...) Beutel steht noch in Leipzig und wir nachgeliefert, ich wollte meiner Mitfahrgelegenheit nicht zu viel zumuten.

Außerdem viele lustige Wohnaccessoires gekauft, die alle erst mit der neuen Wohnung vorgestellt werden... Machen sie sich nur vorsichtshalber schonmal auf einige "Ich hab' was, was du nicht hast"-s gefasst in den kommenden Wochen ;)

Und als ob all die bunten Konsumgüter nicht genug gewesen wären, habe ich mir auch gleich noch "ein" "paar" "von" "K.'s" "MC's" "überspielt". "Gott" "sei" "Dank" "hat" "K." "ein" "Doppel- Kasettendeck".

Meine liebste Errungenschaft derzeit ist The Gossip's "Music for Men". Über "Heavy Cross" darauf aufmerksam geworden, ist tatsächlich das gesamte Album ein Traum. Hätte mir nicht mal jemand eher sagen können, dass die Beth Ditto neben Ikone sein tatsächlich auch großartige Musik machen kann?

Mir können Songs ja gerade gar nicht schnell genug sein, daher sind meine absoluten Favoriten aktuell "Pop goes the world" (oberer Track) und "8th wonder" (unterer Track), aber wie gesagt.. das Album.. ich glaube, ich weiß, was auf meiner Einzugsfeier läuft.





05.01.2013

"What I hear when being yelled at is people caring... loudly at me."
(Leslie Knope)


Habe ich mir also gute Vorsätze genommen, und was ist? Pisswetter. Ich möchte nicht schimpfen, aber mit Wind hab ich's ja so gar nicht. Zu keiner Tages-, Nacht- oder Jahreszeit, egal bei welchen Witterungsbedingungen, egal bei welchen Außentemperaturen. Er bläst mein Haar aus der Form. Und das mag ich nicht.

Daher bin ich aktuell auf der Suche nach Aktivitäten, die drinnen Freude bereiten, bis meine neue Kamera und das entsprechende Kamerawetter dazu endlich da sind. Zu zweit in diversen Ausrichtungen einfach nur daliegen und dem Heizlüfter lauschen, während der Wind den Regen gegens Fenster schlägt, geht schonmal gut. Ist aber leider auch nicht rund um die Uhr realisierbar. Deswegen heute mit der Tina mal wieder beim Sport gewesen, und wie im plumpen Neujahrsklischee war die Bude tatsächlich brechend voll. Das Gefühl danach war aber noch genau das gleiche, wie letztes Jahr. Ein revitalisierendes. Geht also auch gut.

Nur allein daheim fehlen mir immer wieder auf's Neue die Ideen, und zur Realisierung der Ideen, die ich alle schon aufgeschrieben habe, bin ich zu faul, wenn ich in meinem gemütlichen Drehsessel sitze. Deswegen auch heute wieder viel zu viel Zeit damit verbracht, im digitalen Universum nach guter, audiovisueller Unterhaltung zu suchen. Und erfreulicherweise auch fündig geworden:


Nachdem ich ja bisher weder The Big Bang Theory noch Dexter noch Gossip Girl noch Grey's Anatomy noch Teen Wolf noch Glee noch sonst irgendeiner dieser Serien, die andere Menschen auf Viewing Parties zelebrieren, etwas abgewinnen konnte, habe ich nämlich jetzt endlich die Serie gefunden, die auch mich zum kichern bringt: Parks and Recreation. Was mir 2011 schon an's Herz gelegt wurde. Aber der Junge, der es mir empfahl, ging zwei Wochen später nach Niedersachsen. Obwohl er nicht sollte. So dass ich dann auch die Serie nicht sehen wollte. Nun habe ich aber doch mal rein geschaut, habe die sechsteilige Pilotstaffel bereits geschafft, und die nächsten dreieinhalb Staffeln warten schon sehnsüchtig darauf, mein glockenhelles Lachen zu hören, wenn Amy Poehler alias Leslie Knope wieder lauter lustige Gesichter macht, während sie selbst in der trübsten Brühe noch hell die Hoffnung schimmern sieht. Ganz ganz drollig.




Und wenn die Augen zwischendurch mal eine kleine Pause brauchen, höre ich gerade ganz begeistert die Soundtracks zu "Beasts of the Southern Wild" und "Glory at Sea/ Death to the Tinman" rauf und runter. Beide von Benh Zeitlin und Dan Romer arrangiert. Oder wie man sagt, bei Instrumentalsoundtracks. Den Film zu "Beasts of the Southern Wild" fand ich zwar unglaublich anstrengend, und auch, wenn es in Louisiana und anderswo in den USofA tatsächlich so aussieht und so stattfindet - ich möchte das nicht sehen. Gerade diese kaputte Dynamik und der verbohrte Stolz, der jedem vernünftigen Argument einfach zehnmal hintereinander merkwürdige verschobene Werte entgegen schreit.... das ist mir zu fern. Aber wie gesagt: Die Musik hat für vieles entschädigt.

Das war jetzt wieder 'ne Menge Lärm um nichts, aber keine Sorge: Das schöne Wetter kommt. Und dann wird sich hier wesentlich weniger Schrift, begleitet von wesentlich mehr Bildern finden. Bis dahin:

*plöpp*

08.12.2010

Facebook macht sich über mich lustig.


Facebook sagt, dass das hier mein Jahr 2010 war. Genauer gesagt die Facebook- App "My Year in Status". Und da ich eigentlich ganzjährig ein sehr aktiver Facebook- Nutzer war, muss ich das wohl glauben. Aber irgendwie scheint mir das ein bisschen mickrig.

Es ist nur eine Auswahl an [Plural von Status], und Facebook hat mir nicht erklärt, wonach es ausgewählt hat... Aber irgendwie... 3 [Plural von Status] beziehen sich auf das Gossip- Konzert im Juni, das wirklich sehr sehr schön war, und auch "...'cause Emily did never stand a chance competing against Rachel." hat das gesamte Jahr dominiert, aber der Rest... Viel Gejammer und daneben Belangloses.

Und der einzige Grund, warum mir diese "Collage" überhaupt gefällt (neben den schönen Grüntönen) ist der letzte, ausgewählte Status. Der in einem Wort beschreibt, wie ich mit der Person, die mir eigentlich am allermeisten am Herzen liegen sollte - mit mir - im nun fast vergangenen Jahr umgegangen bin: Armselig.

Übernächstes Wochenende ist Geburtstag. Und während ich absolut keine Lust darauf habe, das in irgendeiner Form zu begehen, bin ich mit meinem Plan für den Geburtstagstag an sich gerade sehr glücklich. Eine beste Freundin, ein Glas Sekt und ein paar entspannende Stunden in Bad Schandau. Beste Voraussetzungen, um im nächsten Vierteljahrhundert den Selbsthass vielleicht doch mal weg zu lassen.

Fröhliches Rest2010 derweile!

29.09.2007

Es ist wie ein Autounfall.

Man will nicht hinsehen. Man weiß, dass man nicht sollte. Aber man muss.

Beth Ditto, Frontfrau von The Gossip und meine favorisierte Anwärterin für kommende aNOrexia- Kampagnen im Pop Magazine - The Siren Issue. Tolle Fotos.