04.10.2009

Let's get inside.


Die ganze Zeit mein herunter gekommenes Wohnhaus als Begrüßungsbild im Blog, das wird irgendwann gruselig. Deswegen geht's heute mal rein in die gute Stube. Denn hinter der von innen geschlossenen Wohnungstür lassen wir das Ghetto zurück und versuchen drinnen, eine ebenso stilsichere wie praktische Wohnung hochzuziehen.

Darf ich vorstellen: Mein Workspace.

Mein alter Schreibtisch steht nebenan im Wieselzimmer und bangt seinem noch ungewissen Schicksal entgegen, denn ich wollte gern einen Schreibtisch haben, der tiefer als 60 cm ist. Entsprechend zwei Böcke bei Ikea gekauft, eine 180x80cm große, 28mm dicke Holzplatte von Hornbach draufgelegt, zwei Rollcontainer drunter geschoben und fertig. Bisher bin ich äußerst angetan.

Dank der Böcke ist mein Schreibtisch sogar höhenverstell- und neigbar, genau wie mein sexy neuer Bürosessel Verner, und in der aktuell eingestellten Höhe kann ich sogar meine Füße in der Luft baumeln lassen, wenn mir danach ist. Keine Ahnung, ob das rückengerecht ist.



Eingerahmt wird der Workspace zum einen von meiner Memorabilia- Pinnwand, die auf der Gerokstraße noch im Flur hing und jetzt hier darauf wartet, noch weiter bestückt zu werden und zum anderen von meiner Nachttischlampe aus Figueres, die auf der Rückfahrt von Spanien bereits 24 Stunden zwischen meinen Beinen verbrachte. Sowas verbindet. Keine Scherze, bitte.



Das letzte Bild zeigt im Hintergrund in gelb Quakquakquakquakquakquakquak, senior und davor in grün Quakquakquakquakquakquakquak, junior. Beide sind sie keine sonderlichen Augenweiden, doch beide geben sie Laut bei Druck auf den Bauch. Was sie immer dann tun müssen, wenn ich gerade gar nicht mehr weiß, wie es weitergehen soll. Ich befürchte, die Batterien der beiden sind bald leer.

Passend dazu im Vordergrund mein Krankenschein und ein Rezept von meinem gestrigen Besuch beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Bereits am Freitag Abend stellten die Kollegen im Diako 38,1 Fieber und 160/90 Bluthochdruck fest und die Bereitschaftsärztin schrieb mir schnell und gern einen Virusinfekt auf. Bräuchte ich diese dämliche Krankschreibung nicht, hätte ich mir diese Diagnose auch selbst stellen können. Denn die pathogenen Viren heißen Stress und Rastlosigkeit und die notwendige Therapie beschränkt sich auf eine einzige Maßnahme: Ruhe. Vor 2 Monaten hätten mich nämlich weder 38,1 Temperatur noch ein erhöhter Blutdruck gestört.

Am 12.10. beginnt die Schule wieder, und ich hoffe inständig, dass geistige Forderung und eine feste Tagesstruktur mir wieder einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben. Ich glaube zumindest daran. Das ist schonmal was.

Und bis dahin gibt es Sekt am sexy Workspace.

Prost =)

Kommentare:

spontiv hat gesagt…

Schön haben Sie es.

Your Mother hat gesagt…

Dankeschön :)

Rich Rubin hat gesagt…

nur wegen der 38,1 und der 160/90 machen wir hier keine Scherze.

gute besserung vom doc und mir.

André hat gesagt…

alles sehr schick was ich so sehe. dagegen kackt mein 60 x 60 zentimeter eckarbeitsplatz doch ganz schön ab ^^

ps: ich will ja nicht meckern, aber erst gibts tagelang keine posts und kaum bin ich (zugegebenermaßen schon wieder)kurz im urlaub und zack kommt aller halben stunde was neues. wie soll ich das alles immer nachlesen :D

Nora hat gesagt…

mtv cribs ist nichts gegen dieses famose blog :)