
Eigentlich widerstrebt es mir ja, Posts aus anderen Blogs plump zu kopieren, aber wenn es der guten Sache dient...
Wer wie ich keine Lust und/ oder Zeit hat, sich umfassend zu informieren, hier ihr persönlicher Wahlhelfer für 2009, der Wahl- O- Mat. Bezieht sich zwar auf die Europawahl, aber auch für unsere Kommunalwahl kann man ja da mal schauen, mit welchen Parteien man am ehesten konform geht.
Zwar hatte ich mich schon festgelegt, aber jetzt sagt der Wahl- O- Mat, dass ich denke, wie die Linke. Und dann auch noch das:
Ich habe meinen Fön- Fetisch zwar nach wie vor nicht genauer erläutert, aber wenn sie "Fön" mal in meinem Blog suchen, dürfte sich zart andeuten, dass ich und mein Fön eine enge Beziehung zueinander haben. Und Fön würde Die Linke wählen. Sagt meine ehemalige Präferenzpartei.
Ich bin hin- und hergerissen.
Aber selbst, wenn sie auch noch verwirrt sind, die grundlegende Botschaft bleibt:
Wahlbeteiligen!
Denn selbst wenn es ihnen eigentlich egal ist: Jede vernünftig abgegebene Stimme ist eine Stimme gegen die freien Radikalen. Die hauptberuflichen Empfänger haben nämlich den lieben langen Tag nichts besseres zu tun, als Propagandaschriften zu lesen. Die sehen die Wahlbeteiligung als Verpflichtung gegenüber ihrer Rasse.
27.05.2009
Für Kurzentschlossene.
05.03.2007
Wenn ich Norah Jones höre, ist alles zu spät.
[Ich und das lustige Partybaby, die restlichen Partypics werden morgen hochgeladen]
Es ist jedes Mal das Selbe. Ich trinke, werde laut, mache Drama. Dann schlafe ich ein, wache auf, ohne dass nur mit einer einzigen Faser meines Körpers zu wollen und schwöre mir: Nie wieder Alkohol. Oder zumindest weniger. Ein bisschen weniger. Vielleicht auch nur an bestimmten Tagen. Dann aber richtig. Und spätestens nach dem zweiten Bier am Abend, das man ja trinken muss, weil Ärzte ja empfehlen- und Automechaniker stimmen dem zu- möglichst keinen kalten Entzug zu versuchen, ist das dann auch wieder alles egal und aufs nächstes Jahr vertagt.. verjahrt.. Bedingte Konditionierung mit Pawlowschen Hobbyalkoholiker geht net.
Dann heute noch mein Fön (Freunde wissen- und Automechaniker stimmen dem zu: der Fön kommt in meiner persönlichen Hierarchie gleich nach Mutti, noch vor Peyman Amin, meinen Cranberries- Alben und dem dreilagigen Klopapier) die Hufe hochgerissen, der Drucker verschlingt die Druckerpatronen wie dicke Menschen Dicke- Menschen- Essen, HP übernimmt auf seine Geräte aber leider nur 1 Jahr Garantie, der Wellensittich schreit wie am Spieß und will trotz andauernder Versuche, ihn Pawlowsches Haustier- technisch bedingt zu konditionieren und so zum Schweigen zu bringen, nicht damit aufhören, die Mutti hat mir die Gelder gekürzt, so dass ich mir weder eine neue Druckerpatrone, noch einen neuen Fön noch eine professionelle Sittich- Einschläferung wirklich leisten kann und mein Computer ist heute 4mal abgestürzt. Was im Vergleich zum Monatsschnitt gut ist. Habe mit Absicht diesen Schachtelsatz nicht entschachtelt, um den Alles- auf- einmal- Effekt möglichst überzeugend darzustellen. Im April wird alles besser.
Spenden werden noch bis Ende 2007 dankend angenommen, Kontonummer auf Nachfrage. Und der Pawlowsche Hund war ein Fake.. der Neil Armstrong der Biologie quasi.
15.09.2007
Es ist ein Notebook!
Das hier möchte ich ungern nochmal von vorn erzählen, auf jeden Fall ist es nun schon zwei Monate her. Notebook tot, Festplatte tot, Nerven kaputt und keiner liebt mich.
"Alles kacke, alles Mist, wenn du nicht besoffen bist." Habe beschlossen, diesen Vers in den Reigen meiner persönlichen Universalweisheiten aufzunehmen.
Aber das ist vorbei. Vorläufig. Die neue Festplatte hatte ich relativ schnell, war Garantiefall und dann fanden sich auch noch einige CDs, auf denen ich doch schonmal so schlau war, meine Daten zu sichern, so dass letztendlich nur 3 Monate an Daten fehlten. Ärgerlich genug. Dann gab es vom großelterlichen Weihnachtsmann mütterlicherseits einen Vorschuss von 500 Euro zum Zwecke des Notebookneuerwerbs und dann musste ich nur noch eins raussuchen. Und das ist schwierig. Wenn man technisch so versiert ist, wie lauwarme Milch, erst recht. Ist nun aber auch geschafft und endlich ist es soweit:
Ich bin wieder im Vollbesitz meiner 2.0- Möglichkeiten! HP Pavilion G6010EG heißt es offiziell, ich habe es Jochen genannt. Sieht für den günstigen Preis sehr chic aufm Schreibtisch aus, dazu der passende HP- Drucker als Dauerleihgabe und seit heute Abend endlich Internet im Computer drinne, mein Herz tanzt.Dann gestern noch einen neuen Fön gekauft, den ich ja dringend zum Überleben brauche (hatte ich meinen Fön- Fetisch eigentlich schonmal erläutert?), der war dann aber akkustisch doch nicht perfekt, so dass ich ihn kurzerhand gegen Muttis alten Fön eingetauscht habe und jetzt sitze ich hier mit Jochen, WIK Super Silent 1800 und einem nicht mehr ganz kühlen Warsteiner und freue mich der Dinge, die da kommen mögen, während ich überlege, wann das eigentlich das letzte Mal der Fall war.
V.l.n.r.: Lieblings- Schreibtischlampe, Platti die externe Festplatte, Jochen, abgestandenes Freiberger, Lieblingsfön, Kleine Reblaus.
14.08.2009
It's an obsess-fest.
Uns' Maria- Karin kann es einfach nicht sehen, wenn andere ihr das Licht nehmen. Entsprechend wirft sie kurz nach Whitney Houston selbst ein neues Album mit dem selten dämlichen Titel "Memoirs of an imperfect Angel" auf den Markt und macht sich im Video zu "Obsessed", der ersten Auskopplung aus dem Album, über ihren ebenfalls wieder erfolgreichen Ex- Macker Marshall Mathers aka Eminem lustig (> so wie er über sie> 1/2).
Beim ersten Sehen dachte ich ja, das Video wäre total panne, weil sie sich selbst feiert wie nie zuvor - Egomanie stinkt.
Beim zweiten Sehen erkannte ich allerdings, dass sie selbst dieser hässliche Typ ist - Selbstironie fetzt.
Beim Googlen lernte ich dann wiederum, dass das Eminem sein soll - Egomanie (+ peinliches Dauerposen) schlägt Selbstironie - Gesamteindruck stinkt.
Lange Rede gar kein Sinn, ich mag den Song. Und einen kleinen Extrapluspunkt bekommt dat Maria- Karin noch, weil ihr Album noch vor dem United Kingdom, Japan und den United States in Germany veröffentlicht wird.
...und zu meinem Fön- Fetisch passt das Video auch sehr gut. Zum nächstmöglichen Termin wünsche ich mir einen persönlichen Fön- Halter, der besessen von mir ist und Bilder von mir macht, wenn ich im hautengen Fummel vor meinem Hotel warte.
Jemand Interesse?
19.03.2008
Was zum...
Wachste auf und ahnst nichts böses... Letztes Jahr um die Zeit bin ich kurzärmlig durch den Frühling geschwänzelt und jetzt das? Habe aber nach einer Stunde beschlossen, dass ich es schön finde, so lange es bis Frühlingsanfang wieder weggetaut ist. Werde mich heute nochmal mit heißer Schokolade, Winterdecke und Fön auf die Couch setzen.
Mein Weihnachtsstern hängt auch noch...
11.08.2009
Body, Mind and Life Shaping - Day 1.
[Der dicke Angler vor'm Puro Beach mag es sicher auch ganz doll: Jan Delay - "Oh Johnny"]
Erster Tag geschafft.
Die letzte Zigarette am Sonntag Abend ganz bewusst ganz tief inhaliert und den letzten Schluck Bier extatisch tanzend zu "Pop goes the world" ausgetrunken. Beides noch vor 0 Uhr, damit ich mir nicht vorwerfen muss, ich hätte die Body, Mind and Life Shaping Week rauchend und trinkend begonnen.
Am Morgen
- Bauchübungen gemacht - gut
- Einkaufen gewesen, nur gesunden Kram - gut
- Alkohol im Netto komplett ignoriert - befremdlich
- Stattdessen zwei Flaschen alkoholfreien Wein gekauft, den das Netto anlässlich meiner BMLS Week extra im Angebot hat - gut
- Frühstück fest: 3 Vollkornbrötchen und 2 Nektarinen - gut
- Frühstück flüssig: schwarzer Tee statt Kaffee - befremdlich [Kaffee ist auch gestrichen, da ich bei Kaffee ebenso wenig wie bei Alkhol ein Maß finde, Anm. d. Red.]
Gefahrensituation 1:
Ich bringe mein Fahrrad, welches vor geraumer Zeit samt meiner zarten Person von einem Auto erfasst wurde und dessen Vorderrad seitdem in der Draufsicht eiert, zur kostenfreien Reparatur. Nach Mickten. Auf dem Hinweg ist noch alles gut, denn ich sitze auf meinem Fahrrad, 20 Minuten feste treten - Ziel erreicht. Was ich nicht bedacht hatte: Fahrrad wird einbehalten. Ich also den kompletten Elberadweg zu Fuß zurück. Bei strahlendem Sonnenschein. Ein Szenario, das nur so nach Hefeweizen schreit. Ich trinke Bionade Orange- Ingwer.
Gefahrensituation 2:
Streit mit einer Freundin. Kein echter Streit, nur eine weitere, blöde Situation, auf die ich diesmal einfach mal mit meiner Meinung reagieren musste. Die auf der anderen Seite nicht so gut ankam. Blöde Situation. Ein Szenario, das nur so nach einem kühlen Pils und einer Zigarette schreit. Ich trinke Tee und kaue einen Kaugummi.
Gefahrensituation 3:
Es ist Abend. Die Wolken rücken zusammen, der Himmel dunkelgrau, bis *rumpel* *donner* *zisch* *blitz* *schütt* das Firmament in Tränen ausbricht. Ein Wolkenbruch - ein Szenario, das nur so nach einem Glas Rotwein und einer Zigarette auf dem Balkon schreit. Ich trinke Salbeitee und kaue mein Abendbrot.
Auch sonst alles gut geschafft - morgens viele Ballaststoffe, abends Käse- Hackfleisch- Lauch- Suppe mit einem verschwindend geringen Anteil an Kohlehydraten, eine Stunde Step Aerobic, gelesen hab' ich auch (zum Einstieg erstmal die Fit for Fun) und zum täglichen Spaziergang wurde ich ja, wie bereits beschrieben, eh genötigt.
Lediglich der Kopf arbeitet stärker, wenn er den ganzen Tag nüchtern bleibt. Gedanken und Fragen, die man nach dem zweiten Bier gern mal vergisst, drängen sich auf - erst Recht, wenn dieser verfluchte Fernseher- Ersatz von Radio eine Silbermond nach der anderen spielt. Habe aber festgestellt, dass The Gossip, The Ting Tings und Pink ganz laut aufgedreht fast genau so gut wirken wie Alkohol.
Nachdem ich dann einen Tag ohne jegliche Genussmittel gelebt hatte, fiel mir auf, dass ich ein Suchtmittel - mein ganz persönliches Suchtmittel - nach wie vor exzessiv nutze: meinen Fön. Aber ich habe beschlossen, mir diese eine Sucht zu lassen. Der Finanzplan für die neue Wohnung sieht eine stark erhöhte Stromrechnung schließlich bereits vor.
10.08.2009
Mitgebrachtes, bunt und klingend.
Meine Mitbringsel aus dem schönen Leipzig muss ich diesmal portioniert präsentieren. Das passt sonst nicht aufs Bild.
Oben sehen sie:
- 3 Shirts von Harry und Mandy, unter ihnen mein allererstes Rosafarbenes.
- 1 Stoffbeutel (türkis) von Butlers - irgendwie finde ich Stoffbeutel als modisches Accessoire gerade unheimlich keck.
- 1 neuer Fön, für den Fall, dass mein aktueller, der jetzt schon seit über 2 Jahren mitmacht, eines Tages die Hufe hochreißt - Karstadt Dresden verkauft nur noch scheiß Modelle..
- 1 Räucherstäbchenhalter samt 20 Räucherstäbchen vom Tchibo Shop, die laut Packungsaufdruck nach frischer Wäsche riechen sollen. Für mich riechen sie nach Patchouli, aber immerhin habe ich jetzt endlich einen Räucherstäbchenhalter.
- "Die Lehren des Konfuzius" vom großartigen 2001 Verlag für poplige 7,99€. Musste einfach ins Körbchen.
Außerdem viele lustige Wohnaccessoires gekauft, die alle erst mit der neuen Wohnung vorgestellt werden... Machen sie sich nur vorsichtshalber schonmal auf einige "Ich hab' was, was du nicht hast"-s gefasst in den kommenden Wochen ;)
Und als ob all die bunten Konsumgüter nicht genug gewesen wären, habe ich mir auch gleich noch "ein" "paar" "von" "K.'s" "MC's" "überspielt". "Gott" "sei" "Dank" "hat" "K." "ein" "Doppel- Kasettendeck".
Meine liebste Errungenschaft derzeit ist The Gossip's "Music for Men". Über "Heavy Cross" darauf aufmerksam geworden, ist tatsächlich das gesamte Album ein Traum. Hätte mir nicht mal jemand eher sagen können, dass die Beth Ditto neben Ikone sein tatsächlich auch großartige Musik machen kann?
Mir können Songs ja gerade gar nicht schnell genug sein, daher sind meine absoluten Favoriten aktuell "Pop goes the world" (oberer Track) und "8th wonder" (unterer Track), aber wie gesagt.. das Album.. ich glaube, ich weiß, was auf meiner Einzugsfeier läuft.


29.07.2012
Oder-Neiße-Radweg, Tag 6.
Gefahrene Strecke: Hohensaaten bis Gartz, ca. 50km.
Unterkunft: Einzelzimmer in einer Pension direkt in der Altstadt (viel mehr ist Gartz nicht), freundlich überlassen bekommen von einem Herren, der im strömenden Regen beschlossen hatte, schon in Schwedt einzukehren und der mir im Unterstand kurz vor Stolpe begegnete, 26€.
Gefahrene Kilometer bei strömendem Regen: 30.
Gefahrene Kilometer bei garstigem Gegenwind: 19,5.
Klatschnasse Schuhe, denen auch die teuren Schuhschützer aus'm Globetrotter nichts geholfen haben: 2.
Wasserdurchlässige Regenjacke: 1.
Fön, der das alles jetzt wieder richten muss: 1.
Eigentlich wäre ich auch heute gern weiter gekommen, aber bei dieser Wetter-Tour haben mir 50km gereicht, und der Vorteil ist, dass ich jetzt gleich noch Zeit habe, die kommenden Etappen zu planen und vielleicht auch schonmal mit der Ostsee zu telefonieren, zwecks der Quartierplanung für den angenehmen Teil der Reise ;)
*plöpp*
17.07.2008
Auch du, Firefox.

Frei nach Ciaus Iulius Caesar.
Dass mein Notebook regelmäßig hängen bleibt, wenn ich meine Hausarbeit abspeichern möchte, das kenne ich.
Dass der Fernseher nicht mehr auf die Fernbedienung reagiert, wenn ich gerade die optimale Schlafposition gefunden habe, das kenne ich.
Dass der Akku meines Handys leer ist, wenn ich gerade bei Tante Gisela in Villingen- Schwenningen zum Kaffee bin, das kenne ich.
Dass der Toaster auf Stufe 6 toastet, wenn ich auf Stufe 2 gestellt habe, das kenne ich.
Dass der Fön Funken schlägt, wenn meine Haare einmal wirklich nass sind, das kenne ich.
Aber Firefox? Nicht auch noch du...
Zur Zeit sehe ich im Firefox hauptsächlich Fehlermeldungen oder Seiten, deren Framework regelmäßig neu angeordnet wird- allerdings nie sinnvoll. Sollte sonst noch jemand dieses Problem kennen, im Internet Explorer ist alles gut.
31.05.2009
Psychohygiene mit Regen.

[Jermaine Jackson and Pia Zadora - When the rain begins to fall.]
Wollte ich also heute bei meiner Mutti nochmal die Blumen gießen, schob das aber ewig vor mir her bis ich mich schließlich 18:45 doch mal aufs Fahrrad setzte und losfuhr. Kaum das Fahrrad aus dem Keller, ging es so *schütt* und ich so *och nee* und der Regen so *schütt* und ich so *bäh* [...] Der Klassiker halt.
Habe ich also klatschnass Mutters Blumen gegossen, bin klatschnass wieder nach Hause gefahren, habe meine klatschnasse Kleidung aufgehängt, mich heiß geduscht, dann in bequeme Kleidung geworfen und den Fön angeschmissen und es war herrlich.
Was mich dann wieder daran erinnert hat, dass ich das früher mal gezielt gemacht habe. Als ich mit Mutti auf der Blochmannstraße gewohnt habe, also vor guten zehn Jahren, bin ich regelmäßig zu Regengüssen vor die Tür gerannt und habe mich beregnen lassen, nur um dann die post- guss'sche Gemütlichkeit genießen zu können. Ich hatte ein bisschen einen an der Waffel damals.
Irgendwie gefällt mir diese Idee als gezielte, kostenfreie Möglichkeit zur Pflege der Psychohygiene jetzt wieder. Regengüsse der Zukunft, ich komme.
Daher mein Aufruf: Wenn sie Zeit haben, stellen sie sich doch mal in den Regen!
Hier ein Beispiel, wie nicht:
Und hier richtig:

So. Da haben wir aber viel gepostet heute. Allgemein diesen Monat. Mehr Einträge als Tage. Das gab's lange nicht mehr. Kommt trotzdem nicht an letzten Mai ran, aber es wird.
Ich gehe jetzt ins Kino. Mit meinem Freund. ^^
15.09.2007
Summer in the city. Auch für Ärme. Aber gut.
Le Balkon avec la Balkoncouch. Oben Mitte links ein Flutlichtmast des Dynamostadions, oben rechts der Rathausturm. Burgeoise Lage.
Gestern war ja hier bei uns im Osten nochmal richtig schön. Frühdienst war zwar wieder nich so prall, aber wenn man 6.15 Uhr anfängt, ist man halt 13.30 Uhr auch schon fertig.
Mit frisch geschnittener Haarfrisur und zu 100% kurzärmlig durch die Stadt geschlendert, neuen Fön gekauft und zu Hause sogar eine Stunde auf die Sommerterasse geworfen. Ohne Hose. Nur im Schlüpfer. Auf der Balkoncouch.
Ein Gefühl von Freiheit umwehte die Testikel. Heute leider schon wieder Herbststurm, aber so ein kurzes, spätsommerliches Aufröcheln zum Freitag Nachmittag hat einfach was ganz Spezielles. Wetter macht Spaß.
23.01.2008
Und jetz' mein Has'n dem seine Woche.
Ein bisschen spät, aber wir sind ja auch noch anderweitig beschäftigt. Wir tun zumindest gerne so. Hat mein' Has'n also auch die letzte Woche im Container gewohnt.
Bunte Bilder (kannst du anklicken wenn du das möchtest):
Tag 9. Ein guter Tag. Wo es doch für mich nichts schöneres gibt, als einen schönen Mann mit einem schönen Fön.Das braucht auch Zeit, ja? Und Sonntag lädt mal wieder nicht.
Die Entwicklungen sind so weit erfreulich, auch wenn ich nicht wirklich aufmerksam hingeschaut habe. Mein Has'n fummelt weiterhin mit Naddel und lässt uns' Rebbe links liegen und durfte darüber hinaus in der letzten Woche auch schon öfter durch's Bild laufen. Der wird Dschungelkönig, ich sag' dir das.
Prost.
08.08.2012
Wir packen aus.

...und bevor ich in die detaillierte Reise-Berichterstattung einsteige, hier erstmal die Antwort auf eine Frage, die bereits zu Beginn meiner Reise gestellt wurde. Die Frage nach dem Inhalt meiner Taschen.
Als ich nämlich mein Fahrrad fotografiert und das Bild ins Facebook geklebt hatte, kamen Fragen auf, was denn da alles drin sei, und ehrlich gesagt, habe ich mich das auch manchmal gefragt, wenn ich gesehen habe, mit welch leichtem Gepäck andere reisten. Aber um das Rätsel zu lösen, habe ich einfach mal notiert, was denn nun wirklich alles drin war, und wie wichtig oder unwichtig das war.
Leider habe ich vergessen, mein Gesamtgepäck mal zu wiegen, bevor ich es ausgepackt habe, aber wenn sie sich für jeden Einzelposten ein ungefähres Gewicht ausdenken und die Einzelgewichte dann addieren, bekommen sie vielleicht einen ungefähren Eindruck, wie kompliziert es war, das Fahrrad wieder aufzurichten, wenn es einmal umgefallen war.
So viel zum Vorwort. Nun die hard facts, alphabetisch sortiert:
Apfelschorle 1,5l – immer ausgetrunken
Anti-Mücken-Spray (2) – zwei gekauft, falls das erste nicht wirkt - hat es aber, daher nur eins gebraucht
Badehose – mehrfach benötigt
Badeschlappen (2) – in weniger schönen Herbergen und in Therme benötigt
Basecap – auf Empfehlung von Mutti mitgenommen wg. Sonnenschutz, kein einziges Mal aufgesetzt
Beutel (6) – für diverse Zwecke benötigt (feuchte Wäsche, Schmutzwäsche, sandige Picknickdecke...)
Bier (2-4) – immer ausgetrunken
Bikeline-Radführer – unerlässlich ;)
Bücher (2) – nicht wirklich benötigt, lediglich „The Lorax“ auf der Rückfahrt gelesen
Deodorant – unerlässlich ;)
Fahrradhandschuhe (2) – praktisch, um die Hände zu schonen, v.a. bei Regen
Fahrrad-Notfall-Set (Schlauch, Flickzeug, Reifen-Hebel-Teile, Dingsbumsschlüssel) – Flickzeug einmal erfolgreich verwendet
Fahrradschlösser (2) – beide in Verwendung
Feuchttücher – mehrfach zu Reinigungszwecken unterwegs verwendet
Fön – jeden Tag für Haare gebraucht, außerdem zum trockenföhnen Regennasser Sachen/ Schuhe
Fotoapparat + 3x4 Akkus + 2x4 norm. Batterien – SD-Karte des Fotoapparats ist komplett voll (1254 Bilder), die 3 Akku-Sets gebraucht, die Ersatzbatterien nicht
Handtücher (2) – mehrfach gebraucht
Handy (1) – unerlässlich, v.a. zur Navigation & natürlich zum posten
Handytasche mit integriertem Akku als Notstromaggregat für unterwegs – zweimal gebraucht
iPad – eigentlich nicht unbedingt nötig, aber in Anklam war ich sehr froh, dass ich zum Einschlafen auf Robert (so heißt es) Wall•E schauen konnte
Jacken (2) – eine ungetragen wieder mitgebracht, die andere öfter getragen
Kulturbeutel mit Duschbad, Shampoo, Zahnpasta, Handcreme, Mundwasser, Zahnbürste, Kamm – alles verwendet ;)
Ladegeräte (4 – Telefon, iPad, Handy-Akku-Tasche, MP3-Player) – nur das für Telefon und Handy-Akku-Tasche gebraucht
Luftpumpe – ohne wäre ich in Rieth aufgeschmissen gewesen
Müsliriegel – aufgegessen
Pullover (1) – mehrfach getragen
Regenjacke (1) – einmal getragen, leider nicht beständig gegen anhaltenden Starkregen
Regenüberzieher für die Schuhe (2) – einmal verwendet, leider ebenso unbeständig gegen Starkregen bzw. sucht und findet das Wasser schnell einen Weg – wasserfestes Schuhwerk auf jeden Fall empfehlenswerter
Regencape für Rucksack (1) – mehrfach gebraucht, hat Rucksack fein abgeschirmt
Regenstulpen für Hose (2) – haben leider nicht um meine fetten Oberschenkel gepasst, um die Waden schon, da haben sie allerdings auch nicht viel geholfen, wären eventuell in Kombination mit den Schuhüberziehern wirkungsvoll gewesen, wenn ich eher darauf gekommen wäre – allgemein würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall lieber nochmal Geld für eine wetterfeste Hose ausgeben, als mir mit solchen Gimmicks zu helfen...
Reiseapotheke (deren Umfang jetzt hier detailliert zu beschreiben würde den Rahmen sprengen) – Pflaster mehrmals gebraucht, Fenistil Gel auch, eine Kopfschmerztablette gebraucht, ansonsten erfreulicherweise nichts
Reisetagebuch – täglich geführt
Schiefermappe – war gut gefüllt, aber eigentlich unnötig – habe nur Kuli und Schere gebraucht
Schirm – in Zinnowitz genutzt
Socken (14 P.) – alle getragen
Sonnencreme – unerlässlich
Stein aus dem Prießnitzgrund – Sinnlos, hatte ich vergessen auszupacken, konnte ich aber auch nicht wegwerfen
Strick (Rolle) – einmal zum Aufhängen der Wäsche in Görlitz verwendet, hätte auf jeden Fall keine ganze Rolle sein müssen
T-Shirts (7) – als ich los fuhr, waren es 6, musste in Heringsdorf noch eins kaufen, weil die anderen inzwischen untragbar waren
Taschentücher (4 Pck.) – 3 Päckchen aufgebraucht, u.a. zum abtrocknen des Fahrrads, putzen der Brille, Putzen der Fotoapparat-Linse etc.
Terminplaner – hätte zu Hause bleiben können
Unterhosen (14) – alle getragen
Zeichenzeug (Mappe) – leider wieder nicht dazu gekommen
...und dann waren zwei Fahrradtaschen und ein Rucksack auch schon voll.
So einfach.
*plöpp*
